Der Wahlkampf bei Real Madrid wird immer verrückter. Kurz vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag versuchen beide Kandidaten, die letzten Wähler zu mobilisieren. Amtsinhaber Florentino Pérez (79) und Herausforderer Enrique Riquelme (37) überbieten sich mit großen Transferversprechen.
Riquelme verspricht zwei City-Stars
Das wohl größte Versprechen kommt von Riquelme. Der Geschäftsmann kündigte an, im Falle seines Wahlsiegs gleich zwei Stars von Manchester City nach Madrid holen zu wollen: Erling Haaland (25) und Rodri (29). Bei „Antena 3“ sagte Riquelme über Haaland, der Norweger habe den Wunsch, zu Real zu kommen. Noch konkreter wurde er bei Rodri. Der spanische Mittelfeld-Star habe zwar einen Vertrag bei Manchester City, den müsse man respektieren. Aber: „Wir würden bereits am Montag Gespräche aufnehmen.“ Und Riquelme versprach: „Wenn ich Präsident werde, wird er für Real Madrid spielen.“
Rodri soll Lücke im defensiven Mittelfeld schließen
Rodri soll bei Real die Lücke im defensiven Mittelfeld schließen. Laut Riquelme hatte er bereits Kontakt zum Umfeld des Spielers. Rodri sei einer von zwei Namen, an denen sein Team arbeite. Der zweite große Name ist offenbar Haaland. Der City-Torjäger wäre für Real ein echter Galactico-Transfer – und ein gewaltiges Wahlkampf-Versprechen.
Trainerfrage: Riquelme will Superstar-Trainer
Auch bei der Trainerfrage will Riquelme groß auffahren. José Mourinho (63), den Pérez zurückholen will, spielt in seinen Plänen keine Rolle. Stattdessen kündigte Riquelme an: „Wenn ich die Wahlen gewinne, werde ich Real Madrid einen Superstar-Trainer bringen. Den größten Trainer, den ihr euch vorstellen könnt.“
Pérez setzt auf alte Real-Magie
Pérez setzt derweil auf alte Real-Magie. Der Amtsinhaber veröffentlichte ein Video mit Mourinho im Real-Shirt. Der Portugiese sagt darin schlicht: „Ja.“ Mourinho trainierte die Königlichen bereits von 2010 bis 2013 und holte mit Real drei Titel. Dazu will Pérez offenbar Ibrahima Konaté (27) nach Madrid lotsen. Der frühere Bundesliga-Profi verlässt den FC Liverpool ablösefrei und könnte im Falle eines Pérez-Siegs zum spanischen Rekordmeister wechseln.



