Das kommt völlig überraschend: Mercedes-Boss Toto Wolff erteilt Max Verstappen eine Absage. Nach dem Großen Preis von Monaco ist klar: Der Niederländer hat ein Problem, und das heißt Kimi Antonelli. Der 19-jährige Italiener zeigte der gesamten Motorsportwelt, wer der Beste ist. Während Antonelli im Fürstentum seinen fünften Sieg in Folge einfuhr, verfolgte Verstappen das Geschehen aus seinen heimischen vier Wänden. Der Red-Bull-Star musste seinen Boliden bereits in der ersten Runde mit technischen Problemen abstellen und verließ das Fahrerlager noch während des Grand Prix.
Antonelli dominiert die Formel 1
Antonelli baute mit seinem Sieg seinen Vorsprung in der Fahrer-Weltmeisterschaft auf 66 Punkte vor Lewis Hamilton aus. Mercedes hat einen neuen Stern gefunden, und Teamchef Toto Wolff hat dies längst erkannt. Sein seit Jahren bestehendes Interesse an Verstappen ist verflogen. Nach dem Monaco-Erfolg sagte der Österreicher: „Ich kann mir keine bessere Fahrerpaarung vorstellen, als die, die wir aktuell haben.“ Damit meint Wolff das Duo Antonelli und George Russell. Dem Jungpiloten Antonelli gehört zweifelsfrei die Zukunft, während Russell als Teamplayer gilt, der den Erfolg des Rennstalls nicht gefährden wird.
Kein Platz für Verstappen
Für Verstappen, der durch seine vier WM-Titel den Status als unangefochtene Nummer eins und damit verbundene Privilegien einfordert, gibt es bei Mercedes keinen Platz. Und auch anderswo sieht es düster aus: Bei Ferrari verlängerte Charles Leclerc erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag um mehrere Jahre. Der 41-jährige Lewis Hamilton kommt wieder besser in Fahrt, sein Kontrakt läuft bis Ende 2027 mit Option auf eine weitere Saison. Nach dem Monaco-Rennen sagte Hamilton: „Ich bin noch lange hier.“
McLaren ebenfalls keine Option
Bleibt nur noch McLaren, doch auch dort ist kein Cockpit frei. Lando Norris und Oscar Piastri haben jeweils noch mehrere Jahre Vertrag. Die Verantwortlichen sehen ihre Fahrerpaarung als die stärkste für die kommenden fünf bis zehn Jahre. Andere Teams wie Aston Martin und Audi würden Verstappen mit Kusshand nehmen, doch für den Holländer sind diese Rennställe nicht interessant. Bitter für den Ausnahmepiloten: In seinem Vertrag ist eine Ausstiegsklausel verankert, die es ihm ermöglicht, Red Bull nach dieser Saison zu verlassen, wenn er nicht unter den Top 2 der Fahrerwertung zur Sommerpause steht. Verstappen könnte das – aber sein Auto nicht. Denn er sitzt nicht im besten Boliden.



