Bayer Leverkusen: Martínez Novell setzt auf Entwicklung statt große Ansagen
Martínez Novell: Entwicklung statt großer Ansagen

Mit viel Energie, klaren Ideen und einem Bekenntnis zu offensivem Fußball hat sich Bayer Leverkusens neuer Cheftrainer Carles Martínez Novell am Freitag vorgestellt. Der 41-jährige Spanier betonte, dass die Gegner spüren sollen, dass Leverkusen ein großer Verein sei. Er folgt auf Kasper Hjulmand, der nach rund neun Monaten aufgrund spielerischer Stagnation und dem Verpassen der Champions-League-Teilnahme entlassen wurde.

Offensiver Ansatz und Spielerentwicklung

Martínez Novell steht sportlich für einen aktiven und offensiven Ansatz. Leverkusen werde künftig aggressiv auftreten, Druck auf den Gegner ausüben und den Ball kontrollieren. „Wenn man den Ball hat, dann ist man besser und man kann besser kreieren“, erklärte der Spanier. Großen Wert legt er auch auf den persönlichen Austausch mit seinen Spielern: „Ich möchte, dass jeder Spieler sich wichtig fühlt“, betonte er. Nur so könnten Profis sich verbessern und ihr Potenzial ausschöpfen.

Keine großen Versprechungen

Entscheidend sei jedoch nicht das Reden über Ziele, sondern die tägliche Arbeit. Wenn es gelinge, die Spieler zu entwickeln und zu motivieren, sei das Gewinnen von Spielen die natürliche Konsequenz. „Ich möchte direkt anfangen mit den Spielern, schon heute, sofort - wir müssen aber noch warten und uns gedulden“, so der neue Cheftrainer. Der Trainingsauftakt ist bislang erst für Mitte Juli geplant, das erste Testspiel gegen den Oberligisten SF Baumberg am 18. Juli.

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