Der ehemalige Sportdirektor von Borussia Dortmund, Sebastian Kehl, wird sich laut übereinstimmenden Medienberichten nicht dem englischen Premier-League-Club Tottenham Hotspur anschließen. Wie der TV-Sender Sky und die „Bild“-Zeitung berichten, kam eine Einigung über eine Zusammenarbeit nicht zustande.
Keine Übereinstimmung bei strategischer Ausrichtung
Kehl habe nach konkreten Verhandlungen abgesagt, da offenbar keine Übereinstimmung über die künftige strategische Ausrichtung des Londoner Traditionsclubs erzielt werden konnte. Tottenham schwebte in der vergangenen Saison lange Zeit in Abstiegsgefahr und rettete sich als Tabellen-17. am Ende nur knapp vor dem Abstieg. Die Spurs suchen daher nach einer Neuausrichtung, doch Kehls Vorstellungen deckten sich offenbar nicht mit denen der Clubführung.
Kehls Abschied von Borussia Dortmund
Bei Borussia Dortmund war Kehl nach 24 Jahren als Spieler und Funktionär Ende März zu diesem Zeitpunkt überraschend ausgeschieden. Der 46-Jährige hatte seine Karriere beim BVB begonnen und war später in die sportliche Leitung aufgestiegen. Sein Abschied kam für viele Fans und Experten unerwartet.
Spekulationen um Hamburger SV und andere Clubs
Nach seinem Aus in Dortmund gab es auch Spekulationen über ein mögliches Engagement beim Hamburger SV. Derzeit soll sich Kehl angeblich in Gesprächen mit weiteren Clubs aus Europa befinden. Es bleibt abzuwarten, welchen Verein der erfahrene Fußball-Funktionär als nächstes unterstützen wird. Die Verhandlungen mit Tottenham zeigen jedoch, dass Kehl weiterhin auf dem internationalen Markt gefragt ist.
Die Nachricht stammt aus dem dpa-Newskanal und wurde für deutschpost24.de aufbereitet.



