Heftige russische Luftangriffe auf ukrainische Städte: Kiew getroffen
Heftige russische Luftangriffe auf Kiew und andere Städte

Russland hat in der Nacht eine außergewöhnlich heftige Angriffswelle mit Kampfdrohnen, Raketen und Marschflugkörpern auf mehrere ukrainische Städte geflogen. Aus der Hauptstadt Kiew wurden Explosionen und Verletzte gemeldet. Mehrstöckige Gebäude, darunter ein Hotel, seien in Flammen aufgegangen, und Wohnhäuser komplett zerstört worden, berichtete das Nachrichtenportal „The Kyiv Independent“. Demnach setzten die Angreifer Dutzende Raketen und Marschflugkörper ein.

Eine der heftigsten Angriffswellen seit Kriegsbeginn

Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst nicht überschaubar, die ersten Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Im Bericht des „Kyiv Independent“ war von einer der heftigsten Angriffswellen seit Kriegsbeginn die Rede. Verängstigte Bewohnerinnen und Bewohner Kiews suchten demnach in U-Bahn-Stationen Zuflucht. Viele von ihnen hätten dort Zelte aufgeschlagen, um die Nacht vor Luftangriffen geschützt unter der Erde zu verbringen, hieß es.

„Unglaublich laute Explosionen“

Nach ersten Einschlägen am Abend wurde demnach auch am frühen Morgen wieder Luftalarm ausgelöst. Knapp ein Dutzend russische Bomber seien in der Luft, hieß es. Kurz darauf meldeten Reporter des Portals „unglaublich laute Explosionen“, die selbst in tief unter der Erde gelegenen Luftschutzbunkern deutlich zu hören gewesen seien.

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Weitere Städte betroffen

Auch in anderen Städten der Ukraine – darunter Saporischschja und Pawlohrad im Südosten sowie Sumy und Charkiw im Nordosten des Landes – gab es Berichten zufolge Luftalarm und Explosionen. Informationen zu möglichen Schäden und Opfern lagen zunächst nicht vor.

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