Ein Frachtschiff ist am Sonntag vor der Küste des Jemen im Roten Meer angegriffen worden. Das britische Militärzentrum United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) meldete den Vorfall. Die Besatzung des Schiffes berichtete, von „unbekannten bewaffneten Angreifern“ attackiert worden zu sein. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet.
Unklare Lage nach Angriff auf Frachter
Der Angriff ereignete sich in einer ohnehin angespannten Region. Beobachter blicken besorgt auf das brüchige Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran. Die Huthi-Rebellen, die große Teile des Jemen kontrollieren und vom Iran unterstützt werden, hatten zuvor gedroht, wieder Schiffe anzugreifen. Bislang bekannte sich jedoch keine Gruppe zu dem Angriff. Ein Huthi-Sprecher reagierte laut der Nachrichtenagentur AP zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Hintergrund: Spannungen im Roten Meer
Das Rote Meer ist eine wichtige Handelsroute. In der Vergangenheit hatten die Huthi-Rebellen mehrfach Schiffe attackiert, um Druck auf Saudi-Arabien und die USA auszuüben. Die genauen Umstände des aktuellen Angriffs sind noch unklar. Die britischen Behörden arbeiten daran, weitere Details zu ermitteln.



