Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt – Höchste Stufe im Süden
Waldbrandgefahr in Brandenburg: Höchste Stufe im Süden

Trockenheit und Hitze lassen Waldbrandgefahr in Brandenburg ansteigen

Die Temperaturen in Brandenburg klettern derzeit über die 30-Grad-Marke. In Kombination mit ausbleibendem Regen führt dies zu einer erhöhten Waldbrandgefahr, insbesondere im Süden des Bundeslandes. Im Landkreis Elbe-Elster wurde die höchste Gefahrenstufe 5 ausgerufen, wie das Agrar- und Umweltministerium mitteilt.

Aktuelle Lage in den Landkreisen

Während in drei Kreisen – Oder-Spree, Spree-Neiße und der Uckermark – mit der Waldbrandstufe 3 eine mittlere Gefahr besteht, herrscht in den übrigen Landkreisen hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4). Die Behörden warnen vor einer weiteren Zunahme der Gefahr am Wochenende.

Wettervorhersage: Hitze und Gewitter

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) steigen die Temperaturen ab Freitag auf über 30 Grad. Allerdings sind auch Gewitter angesagt. Für Samstag werden Starkregen, Hagel und Sturmböen erwartet. Diese könnten die Situation kurzfristig entschärfen, bergen aber auch eigene Risiken.

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Erster großer Waldbrand des Jahres

Bereits im Mai hatte es den ersten großen Waldbrand in diesem Jahr gegeben. Er wütete auf einem mit Munition belasteten Gebiet bei Jüterbog im Südwesten Brandenburgs. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen, doch die Gefahr bleibt bestehen.

Die Bevölkerung wird gebeten, die Waldbrandwarnungen ernst zu nehmen und keinesfalls offenes Feuer in Wäldern zu entfachen. Rauchen ist in Waldgebieten strikt verboten. Bei Entdeckung von Rauchentwicklung oder Feuer ist umgehend die Feuerwehr zu alarmieren.

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