China: Dutzende Tote bei Tornados und Erdrutschen
China: Dutzende Tote bei Tornados und Erdrutschen

Eine Serie schwerer Unwetter hat in China verheerende Schäden angerichtet und zahlreiche Menschenleben gefordert. Besonders betroffen sind die Provinzen Hubei und Gansu, wo am Montag mindestens zehn Menschen durch Tornados und Erdrutsche ums Leben kamen. Dutzende weitere werden noch vermisst.

Tornados in Hubei fordern mehrere Todesopfer

In der zentralchinesischen Provinz Hubei zogen zwei Tornados über mehrere Dörfer hinweg und hinterließen eine Spur der Verwüstung. Nach Angaben der örtlichen Behörden kamen dabei mindestens sechs Menschen ums Leben, mehr als 30 wurden verletzt. Die Tornados zerstörten zahlreiche Häuser, entwurzelten Bäume und beschädigten die Stromversorgung in weiten Teilen der Region. Rettungskräfte sind im Einsatz, um Verschüttete zu bergen und die Infrastruktur wiederherzustellen.

Erdrutsche in Gansu reißen Dutzende mit

In der nordwestchinesischen Provinz Gansu führten anhaltende Regenfälle zu mehreren Erdrutschen, die ganze Dörfer unter sich begruben. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, mehr als 20 werden vermisst. Die Behörden haben Such- und Rettungsteams in die abgelegenen Gebiete entsandt, doch die Rettungsarbeiten werden durch die schwierige Wetterlage und die zerstörte Infrastruktur erschwert. „Wir arbeiten unter Hochdruck daran, die Vermissten zu finden und die Betroffenen zu versorgen“, erklärte ein Sprecher der Provinzregierung von Gansu.

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Auswirkungen und Hilfsmaßnahmen

Die Unwetter haben in beiden Provinzen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht. In Hubei sind weite Teile der Landwirtschaft zerstört, in Gansu wurden Straßen und Brücken weggespült. Die chinesische Regierung hat Hilfsgelder in Höhe von mehreren Millionen Yuan bereitgestellt und mobile Notunterkünfte sowie Lebensmittel in die betroffenen Regionen geschickt. Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern in den kommenden Tagen, was die Rettungsarbeiten zusätzlich behindern könnte.

Die genauen Opferzahlen könnten noch steigen, da viele Gebiete noch nicht vollständig erreicht wurden. Die Behörden haben die Bevölkerung in gefährdeten Regionen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen und die Warnungen des Wetterdienstes ernst zu nehmen.

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