Susan Sontag Superstar: Schwules Museum Berlin feiert große Denkerin
Susan Sontag: Schwules Museum Berlin feiert Denkerin

Das Schwule Museum in Berlin widmet der US-amerikanischen Intellektuellen Susan Sontag ab sofort eine neue Ausstellung. Unter dem Titel „Susan Sontag – Sehen und gesehen werden“ wird das Leben und Werk der großen Denkerin beleuchtet. Die Schau bietet eine sehenswerte Einführung in ihre Gedankenwelt und ihr künstlerisches Schaffen.

Ein Blick auf Sontags Vermächtnis

Susan Sontag, die 2004 verstarb, zählt zu den einflussreichsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Sie schrieb über Fotografie, Literatur, Politik und Kultur. Ihre Werke wie „Über Fotografie“ und „Krankheit als Metapher“ sind bis heute relevant. Das Schwule Museum zeigt nun eine Ausstellung, die sich mit Sontags Blick auf die Welt und darauf, wie sie selbst gesehen wurde, auseinandersetzt.

Die Ausstellung im Detail

Die Kuratoren haben eine Vielzahl von Exponaten zusammengetragen, darunter Fotografien, Briefe, Manuskripte und persönliche Gegenstände. Besonders spannend ist die Auseinandersetzung mit Sontags eigener Beziehung zur Fotografie. Sie war nicht nur eine scharfe Kritikerin des Mediums, sondern ließ sich auch selbst oft ablichten. Die Ausstellung fragt: Was bedeutet es, zu sehen und gesehen zu werden? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die Schau.

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  • Fotografien von und über Susan Sontag
  • Originalmanuskripte ihrer wichtigsten Werke
  • Persönliche Briefe und Notizen
  • Interaktive Stationen zum Thema Sehen und Gesehenwerden

Warum das Schwule Museum?

Das Schwule Museum hat sich zum Ziel gesetzt, queere Perspektiven auf die Kulturgeschichte zu zeigen. Susan Sontag war zwar nicht offen lesbisch, aber ihre Beziehungen zu Frauen und ihre kritische Haltung gegenüber gesellschaftlichen Normen machen sie zu einer wichtigen Figur für die queere Community. Die Ausstellung zeigt, wie Sontag mit ihrer Intellektualität und ihrem Lebensstil Grenzen überschritt.

Praktische Informationen

Die Ausstellung ist ab sofort im Schwulen Museum Berlin zu sehen. Sie läuft bis zum 30. September 2024. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Museums.

Für alle, die sich für Susan Sontag, Fotografie und die Frage nach dem Sehen und Gesehenwerden interessieren, ist diese Ausstellung ein absolutes Muss. Sie bietet nicht nur einen tiefen Einblick in Sontags Werk, sondern regt auch zum Nachdenken über die eigene Rolle in der heutigen Bilderflut an.

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