Sanssouci-Blütenteppich zu Fronleichnam: Tradition seit 15 Jahren
Sanssouci-Blütenteppich: Tradition seit 15 Jahren

Fronleichnam in Potsdam: Blütenteppich in Sanssouci

Seit 15 Jahren pflegen Potsdamer Ministranten eine besondere Tradition: Sie legen zur katholischen Fronleichnamsfeier einen kunstvollen Blütenteppich im Park Sanssouci. In diesem Jahr war es wieder so weit – der 14 Meter lange Teppich entstand aus Tausenden von Blütenblättern.

Die Arbeit hinter dem Kunstwerk

Am Samstagvormittag erklang Rock-Pop aus den Lautsprechern eines Gewächshauses der Parkgärtnerei Sanssouci. „Das ist die perfekte Welle“ von der Band Juli war zu hören, während rund 30 Ministrantinnen und Ministranten der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul eine Pause einlegten. In der schwülen Halle stärkten sie sich mit kleinen Snacks und besprühten sich fröhlich mit Wasser aus Flaschen, die eigentlich für die Blüten bestimmt waren.

Die Jugendlichen arbeiten seit Jahren mit den Schlossgärtnern zusammen, die die benötigten Blüten liefern. Die Tradition nützt beiden Seiten: Die Ministranten erhalten Zugang zu exklusiven Materialien, und die Gärtner sehen ihre Pflanzen in einem besonderen Licht.

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Ein Fest für die Sinne

Der Blütenteppich ist ein Höhepunkt der Fronleichnamsfeier in Potsdam. Er erstreckt sich über 14 Meter und wird aus sorgfältig ausgewählten Blütenblättern zusammengesetzt. Die Farben und Muster wechseln jedes Jahr, sodass der Teppich jedes Mal ein Unikat ist.

Die Ministranten investieren viel Zeit und Mühe in das Projekt. Schon Tage vor dem Fest beginnen sie mit der Planung und dem Sammeln der Blüten. Am Festtag selbst arbeiten sie stundenlang, um das Kunstwerk zu vollenden.

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