Die beliebte ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ begeistert seit Jahren ein treues Publikum. Moderator Horst Lichter (64) präsentiert regelmäßig skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe am 9. Juni 2026 gab es wieder viele denkwürdige Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten. Im Folgenden stellen wir das Highlight der Folge vor und zeigen, welche weiteren Raritäten zum Verkauf standen.
Das Highlight der heutigen Folge
Ein außergewöhnlicher Rubinring sorgte für einen echten Gänsehaut-Moment bei Horst Lichter im Studio. Das Schmuckstück stammt aus dem Nachlass der Mutter eines Verkäufers aus Beverungen und zog sofort alle Blicke auf sich. In massivem Gelbgold thront ein großer himbeerroter Rubin, flankiert von zwei beeindruckenden Altschliffdiamanten.
Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) zeigte sich begeistert. Der Rubin sei vermutlich natürlichen Ursprungs, die beiden Diamanten von guter Qualität. Auch die aufwendig gefertigte Ringschiene aus 750er-Gold überzeugte. Ihre Schätzung: stolze 11.000 bis 12.000 Euro.
Im Händlerraum entwickelte sich ein erbitterter Bieterwettstreit. Der Preis kletterte immer weiter nach oben. Am Ende sicherte sich eine Händlerin den Ring für starke 10.500 Euro. Die Verkäufer waren überglücklich über das Ergebnis, das nur knapp unter der Expertenschätzung lag. Das Geld soll in den Ausbau ihres Hauses fließen, der Rest wird für die Zukunft zurückgelegt.
Alle weiteren Raritäten vom 9. Juni 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:
Rosenthal-Vase mit Rubens-Porträt
Ein pensionierter Sozialarbeiter und seine Enkeltochter brachten eine Porzellanvase aus dem Nachlass einer Tante mit. Das Stück zeigt ein Porträt des Barockmalers Peter Paul Rubens und stammt ursprünglich aus der Zeit um 1910. Die Expertin lobte den guten Zustand und die hochwertige Ausführung. Expertenschätzung: 300 bis 500 Euro.
Mondstein-Brosche mit Saphiren und Diamanten
Zwei Freundinnen aus Hessen präsentierten eine Brosche aus dem Familienbesitz. Im Mittelpunkt steht ein schimmernder Mondstein, umrahmt von synthetischen Saphiren und kleinen Diamanten. Die Expertin hob die elegante Gestaltung und die feine Verarbeitung hervor. Expertenschätzung: 1.000 bis 1.200 Euro.
Kunstdrucke von Penck
Ein Rentner aus Münster stellte zwei handsignierte Siebdrucke des Künstlers Ralf Winkler alias Penck vor. Die Werke aus den 1990er-Jahren zeigen typische Figurenmotive des bekannten Malers und tragen besondere Künstlervermerke. Expertenschätzung: 1.400 bis 1.800 Euro.
Bronzefigur eines Wolfes
Eine Tagesmutter vom Niederrhein brachte eine Bronze des Bildhauers Julius Friedrich Starcke mit. Die Figur zeigt einen mageren Wolf auf einer Kugel und soll die schwierigen Lebensumstände der 1920er-Jahre symbolisieren. Die Expertin lobte die schöne Patina des Kunstwerks. Expertenschätzung: 200 bis 300 Euro.
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF. Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!



