Berliner Philharmoniker: So trotzen sie der 40-Grad-Hitze in der Waldbühne
Philharmoniker trotzen 40 Grad in Waldbühne

Am Samstag feiern die Berliner Philharmoniker ihren Saisonabschluss in der Waldbühne – bei Temperaturen von bis zu 40 Grad. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert eine der heißesten Nächte der vergangenen Jahre. Die extreme Hitze erfordert besondere Schutzmaßnahmen für Musiker, Instrumente und Besucher.

Orchester verzichtet auf Jacketts

Musikalische Einbußen sind nicht zu befürchten: „Selbst bei hohen Temperaturen können Profimusiker schöne Konzerte spielen“, sagt eine Sprecherin der Philharmoniker. Ähnlich wie Spitzensportler seien sie darauf vorbereitet, sich an schwierige äußere Bedingungen anzupassen. Ein Zugeständnis gibt es dennoch: Die Herren des Orchesters dürfen am Samstag auf das sonst übliche Jackett verzichten.

Instrumente vor Hitze geschützt

Empfindlicher reagieren die Instrumente. „Ihre Beschaffenheit kann durch Hitze und Feuchtigkeit beeinträchtigt werden“, so die Sprecherin. Daher würden viele Musiker bei Freiluftkonzerten nicht auf ihren wertvollsten Instrumenten spielen.

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Kostenloses Wasser und mehr Sanitäter

Auch für das Publikum wurden Vorsorge getroffen. Neben dem regulären Catering-Angebot gibt es vor Ort kostenfreies Trinkwasser. Die Einsatzstärke des Sanitätsdienstes wurde erhöht. Wer Warteschlangen vermeiden möchte, darf eigene Verpflegung mitbringen. Die üblichen Regelungen wurden erweitert: Pro Person sind zwei Getränke erlaubt, allerdings jeweils nur ein halber Liter im Tetrapak oder in PET-Flaschen. Auch kleine Taschenschirme sind als Sonnenschutz zugelassen.

Italienisches Flair garantiert

Bleibt die Prognose bestehen, erwartet Publikum und Orchester eine der wohl heißesten Waldbühnen-Nächte der vergangenen Jahre. Italienisches Flair ist garantiert – auf dem Notenpult und auf dem Thermometer.

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