Die temporäre Installation „Glockenstille“ von Künstlerin Annette Paul, die den umstrittenen Iserlohner Glockenturm auf der Potsdamer Plantage künstlerisch neu einordnete, verwandelt sich in ein bewegtes Kunstwerk. Gemeinsam mit Tänzerin Laura Heinecke und Musikerin Beate Wein hat Paul rund um die gelben Filzhauben ein Klangtanztheater entwickelt: „Glockenballett. Eine Glocke. Ein Ton. Zusammen ein Klang“ wird am 7. Juni um 14.30 Uhr und 16.30 Uhr im Freiluft-Heckentheater am Neuen Palais aufgeführt.
Von der Installation zum Tanztheater
In dem Stück bringen 16 Laiendarsteller die gelben Filzglockenhüllen auf der grünen Bühne zum Schwingen. Das Stück richtet sich an Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren. Es erzählt die Geschichte eines kleinen Dorfes, in dem ein Streit eskaliert. Eine Bewohnerin entscheidet sich gegen verletzende Worte und zieht sich mit einer Filzglocke in die Natur zurück. Das „Glockenballett“ handelt von der Suche nach dem eigenen Ton und dessen Wirkung auf andere. Es ist die Geschichte eines neuen Friedens.
Aufführungsdetails und Eintritt
Der Eintritt kostet für alle Besucher vier Euro. Eintrittskarten sind an der Tageskasse erhältlich, die eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn öffnet. Besucher sollten Regen- oder Sonnenschutz mitbringen.



