Filmmuseum Potsdam zeigt Defa-Anfänge: Hoffnung nach dem Krieg
Defa-Ausstellung in Potsdam: Hoffnungsvolle Anfänge

Das Potsdamer Filmmuseum widmet sich den Anfängen der Deutschen Film-Aktiengesellschaft (Defa), der größten Filmgesellschaft der DDR. Eine neue Foyerausstellung, die ab dem 4. Juni zu sehen ist, beleuchtet die hoffnungsvollen Umstände der Gründung vor 80 Jahren. Ein Jahr nach Kriegsende, im Mai 1946, wurde die Defa ins Leben gerufen – mit dem Ziel, einen demokratischen und friedlichen Aufbau zu fördern.

Der Slogan als Programm

Ein zentrales Exponat der Schau ist ein Plakat, das den Slogan „Diene Ehrlich Friedlichem Aufbau“ zeigt. Dieser war auf einem Banner zum ersten Jahrestag der Defa-Gründung 1947 zu lesen. Die Ausstellung macht deutlich, wie sehr die frühen Jahre der Filmgesellschaft von der Hoffnung auf eine bessere Zukunft geprägt waren. Sie zeigt, wie die Defa mit ihren Produktionen einen Beitrag zum Wiederaufbau und zur kulturellen Erneuerung leisten wollte.

Historischer Kontext und Bedeutung

Die Gründung der Defa erfolgte unter den Bedingungen der sowjetischen Besatzungszone. Die Ausstellung ordnet die Entwicklung in den historischen Kontext ein und erklärt, warum die Filmgesellschaft schnell zu einem wichtigen Kulturträger wurde. Dabei werden sowohl die künstlerischen als auch die politischen Aspekte beleuchtet. Besucher erfahren, wie die Defa Filme produzierte, die das Leben in der DDR widerspiegelten und gleichzeitig den sozialistischen Idealen verpflichtet waren.

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Exponate und Inszenierung

Die Foyerausstellung präsentiert eine Vielzahl von Originaldokumenten, Fotografien und Filmausschnitten. Sie zeigt die ersten Produktionen der Defa, darunter Trümmerfilme und optimistische Aufbaufilme. Die Inszenierung lädt dazu ein, die Atmosphäre der Nachkriegszeit nachzuerleben. Besonders eindrucksvoll sind die Plakate und Slogans, die den Zeitgeist einfangen. Die Ausstellung ist ein Muss für alle, die sich für Filmgeschichte und die Nachkriegszeit in Deutschland interessieren.

Praktische Informationen

Die Ausstellung ist ab dem 4. Juni im Filmmuseum Potsdam zu sehen. Der Eintritt ist im Museumseintritt enthalten. Das Museum bietet zudem Führungen und Begleitprogramme an. Weitere Details sind auf der Website des Filmmuseums zu finden.

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