Guns N’ Roses haben am Dienstagabend in der Berliner Uber Arena ihr erstes von zwei Konzerten gegeben. Die kalifornische Band spielte knapp drei Stunden lang und bot eine Mischung aus Hits, Covers und neuen Songs. Trotz einiger epischer Längen überzeugte die Show insgesamt.
Ein energiegeladener Auftakt
Bereits nach wenigen Minuten heizte die Band dem Publikum ein. Frontmann Axl Rose und Gitarrist Slash lieferten eine kraftvolle Performance ab. Die Setlist umfasste Klassiker wie „Welcome to the Jungle“, „Sweet Child o‘ Mine“ und „Paradise City“. Auch neuere Stücke und Coverversionen fanden ihren Platz.
Kritische Stimmen vor dem Konzert
Vor dem Auftritt hatten einige Kritiker bezweifelt, dass die Band noch die alte Stärke habe. „Er hat es nicht mehr drauf. Er ist zu alt. Er sollte aufhören“, hieß es über Axl Rose, ähnlich wie über Cristiano Ronaldo nach dessen erstem WM-Spiel. Doch die Band bewies das Gegenteil.
Ein Abend voller Höhepunkte
Besonders beeindruckend war die Darbietung von „November Rain“, bei der Axl Rose seine stimmliche Bandbreite zeigte. Slash begeisterte mit seinen Gitarrensoli. Das Konzert endete mit einer explosiven Version von „Paradise City“, bei der das Publikum ausgiebig mitfeierte.
Fazit: Ein gelungener Abend
Trotz kleinerer Längen war das Konzert ein voller Erfolg. Guns N’ Roses bewiesen, dass sie auch nach Jahrzehnten noch live überzeugen können. Das zweite Berlin-Konzert wird für den 15. Juni erwartet.



