Nachdem Metallica mit 94.000 Besuchern im Olympiastadion das größte Stadionkonzert in Deutschland aller Zeiten abhielt, stehen nun die Schlagerfans im Fokus. Wir präsentieren die Konzertempfehlungen für die kommende Woche in Berlin: ein Comeback von Indierock-Helden, ein Pop-Alien aus London, ein unverwüstlicher Eurodance-Schweizer, ein kalifornischer Folk-Barde und eine Königin der Rap-Musik.
1. Sugar: Powerpop-Trio wieder vereint
Bob Moulds Band Sugar, bestehend aus Mould, Drummer Malcolm Travis und Bassist David Barbe, feiert ihr Comeback. Ihr 1992er Debüt „Copper Blue“ gilt als Meisterwerk des Alternative Rock, geprägt von Grunge, Shoegaze und Powerpop. Die furiosen drei beweisen, dass ihr Sound besser gealtert ist als der vieler Zeitgenossen.
2. FKA Twigs: Rave-Energie im Finale der „Body High“-Tour
Die britische Künstlerin FKA Twigs beendet ihre Tour in Berlin. Ihre Alben „Eusexia“ und „Eusexia: Afterglow“ widmen sich der Club-Euphorie. Bekannt für ihre Tanzperformances, die Ballett, Pole Dance und Voguing vereinen, ist dies vielleicht die letzte Chance, sie live zu sehen, da sie sich vermehrt der Schauspielerei widmet.
3. Helene Fischer: Göttin des Spektakels im Olympiastadion
Helene Fischer tritt nach ihrer Babypause erstmals wieder in Berlin auf. Trotz verfügbarer Tickets verspricht die 360°-Stadion-Tour 2026 ein Pop-Spektakel der Champions-League-Klasse. Ihr Album „Farbenspiel“ mit dem Hit „Atemlos durch die Nacht“ zählt zu den meistverkauften in Deutschland.
4. DJ BoBo: Stampf-Pop für die Ü-40-Großraumdisco
Der Schweizer DJ BoBo (Peter René Baumann) ist einer der wenigen Eurodance-Stars, die noch große Hallen füllen und neue Alben veröffentlichen. Sein 16. Album „The Great Adventure“ liefert zuverlässigen Stampf-Pop für die mitgealterten Fans.
5. Cass McCombs: Folk für Kinder und Erwachsene
Der kalifornische Songwriter Cass McCombs veröffentlichte 2023 das Kinderalbum „Mr. Greg & Cass McCombs Sing and Play New Folk Songs for Children“. Sein Gesamtwerk verbindet Folk mit Psychedelia und reiht sich in die Tradition von Woody Guthrie und John Lennon ein.
6. Doja Cat: Königin des Dancefloor-Pop und Hip-Hop
Doja Cat (Amala Zandile Dlamini) sampelte für ihren Hit „Paint The Town Red“ Dionne Warwicks „Walk On By“. Sie verbindet Dancefloor-Pop mit Hip-Hop und zählt Grace Jones, Madonna, Missy Elliott und Nicki Minaj zu ihren Vorbildern.



