Bares für Rares: Märchen-Löffel sorgen für Bieterduell am 23. Juni
Bares für Rares: Märchen-Löffel erzielen 310 Euro

In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ sorgte ein außergewöhnliches Set aus sechs Kinder-Tauflöffeln aus Silber für ein Bieterduell im Händlerraum. Die Löffel, die zwischen 1904 und 1909 von der renommierten Manufaktur Bruckmann & Söhne in Heilbronn gefertigt wurden, zeigen beliebte Märchenmotive der Gebrüder Grimm. Dazu gehören Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Dornröschen, der Gestiefelte Kater, Aschenputtel und der Froschkönig.

Familienschatz mit langer Geschichte

Das Ehepaar Birgit und Peter brachte die seltenen Löffel mit in die Sendung. Peter hatte sie einst von seiner Mutter geschenkt bekommen, die sie wiederum von ihrer Tante geerbt hatte. Die Löffel wurden über mehrere Generationen in der Familie weitergegeben und sind mit der Gravur „H S“ versehen, die auf die lange Familiengeschichte verweist. Besonders erfreut zeigte sich die Expertin Wendela Horz über die erhaltene Originalschatulle, die den Sammlerwert zusätzlich steigert.

Bieterduell endet mit 310 Euro

Im Händlerraum entwickelte sich ein spannendes Bieterduell, bei dem mehrere Händler um die Märchen-Löffel konkurrierten. Am Ende wechselte das Set für 310 Euro den Besitzer und übertraf damit die Expertenschätzung von 250 Euro. Die detailreich gestalteten Silberlöffel galten einst als Symbol für Wohlstand und die Hoffnung, dass das Kind niemals Hunger leiden müsse.

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Weitere Raritäten der heutigen Folge

Neben den Märchen-Löffeln wurden in der heutigen Sendung weitere Raritäten präsentiert. Ein Verkäufer aus Neu-Ulm brachte ein großformatiges Fliesen-Tableau „Notre-Dame de Paris“ aus der Zeit um 1900 mit, das altersbedingte Schäden aufweist. Die Expertenschätzung lag bei 1.000 bis 1.400 Euro. Eine Rentnerin aus Bremen bot einen 14-Karat-Armreif mit Opal-Tripletten aus den 1960er- oder 1970er-Jahren an, der über eine in die USA ausgewanderte Tante in den Familienbesitz gelangte. Die Expertenschätzung lag bei 1.200 Euro.

Ein Paar aus Ludwigsburg präsentierte einen Kaufmannsladen von Kibri aus den 1950er-Jahren mit originalen Glas-Einlegeböden und typischen Pastellfarben der Nachkriegszeit. Die Expertenschätzung lag bei 80 bis 120 Euro. Ein Diplom-Ingenieur aus Göppingen brachte eine Bronze-Skulptur eines Eisenbahnarbeiters auf Natursteinsockel mit, die stilistisch dem Umfeld des Bildhauers Alfred Hofmann zugeordnet wird und auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts datiert ist. Die Expertenschätzung lag bei 300 bis 350 Euro.

Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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