„Dad“ Nathan Barnatt sorgt für Aufsehen bei Pressekonferenz in Leverkusen
Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) – Hat sich Stromberg hier in der Tür geirrt? Bei der Pressekonferenz zum BILD-Boxspektakel Fame Fighting International fiel ein Mann besonders ins Auge: Nathan Barnatt (45), besser bekannt als „Dad“. Genau so möchte der US-Entertainer auch genannt werden – und zwischen all den muskelbepackten Kämpfern wirkt er tatsächlich eher wie der etwas schräge Familienvater als ein echter Fighter.
Ungewöhnlicher Auftritt mit Namensschild-Aktion
Vor jedem Kämpfer stand bei der Pressekonferenz ein ordentliches Namensschild. Nathan Barnatt strich aber kurzerhand seinen Namen durch und schrieb stattdessen „Dad“ darauf. Mit seinem Auftreten erinnert er manche Zuschauer sogar an TV-Kultfigur Bernd Stromberg. Während die anderen Teilnehmer ihre Muskeln spielen lassen, sorgt „Dad“ vor allem mit seiner ungewöhnlichen Ausstrahlung für Aufmerksamkeit. Am Samstag wird er live gegen Gegner Ediz Tasci (31) in den Ring steigen. BILD überträgt die Megashow live und exklusiv. Und auch, wenn „Dad“ harmlos aussieht, ist er nicht zu unterschätzen.
Vom Comedy-Nerd zum Kult-Boxer
Wer Nathan Barnatt zum ersten Mal sieht, denkt eher an einen verrückten Comedian als an einen Faustkämpfer. Der US-Amerikaner sammelte auf YouTube Millionen Klicks mit schrägem Humor, Tanz-Einlagen und skurrilen Videos. Doch hinter der kuriosen Fassade steckt ein ernstzunehmender Athlet. Unter seinem Alter Ego „Dad“ wagte Barnatt 2022 den Schritt in die Welt des Influencer-Boxens – und sorgte sofort für Aufsehen. Beim ersten „Creator Clash“ in Florida schickte er seinen Gegner, YouTuber Matt Watson, bereits nach 22 Sekunden auf die Bretter – einer der schnellsten Siege der Szene.
Wer blinzelt, verliert
Auch seinen nächsten Kampf gewann „Dad“, ehe er sich zunehmend in der internationalen Influencer-Boxszene etablierte. 2026 wechselte Barnatt auf die große Bühne von Misfits-Boxing. Mit Mitte 40 gehört Barnatt zu den ältesten aktiven Gesichtern der Szene – und zugleich zu den ungewöhnlichsten. Das liegt auch an seiner Mimik. Denn mit weit aufgerissenen, erschrockenen Augen saß er fast die kompletten zwei Stunden während der Pressekonferenz an seinem Tisch. Nach dem Motto: „Wer blinzelt, verliert.“
Kuriose Szenen beim Face-Off
Auch Gegner Ediz Tasci wusste beim Face-Off offenbar nicht, ob er gleich boxen oder ein Bewerbungsgespräch führen sollte. Als sein Gegner im Hemd und mit Krawatte vor ihm stand, konnte sich der Streamer das Lachen einfach nicht verkneifen. Während die anderen Kämpfer auf harte Schläge setzten, wirkte sein Kontrahent eher so, als wollte er noch schnell die Quartalszahlen präsentieren. Entsprechend schwer ist es Ediz gefallen, die Situation ernst zu nehmen.
Noch sieht alles flauschig und lustig aus. Am Samstag aber will der „Dad“ seine Siegesserie fortführen. Rund 40.000 Follower hat „Dad“ bei Instagram – und dort beglückt er seine Follower auch mit verdammt viel Gesichtsakrobatik. Wer könnte da noch ernst bleiben? Ediz zumindest nicht. Schon beim Face-off musste sich der Streamer das Lachen verkneifen, als ihm Nathan Barnatt in seiner „Dad“-Rolle gegenüberstand.



