Im Rennen um eine deutsche Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele haben Berlin, München und die Rhein-Ruhr-Region mit der Metropole Köln ihre finalen Konzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) fristgerecht eingereicht. Damit biegt der nationale Auswahlprozess für mögliche Spiele 2036, 2040 oder 2044 auf die Zielgerade ein.
Abgabe der Unterlagen als Formsache
Die Abgabe der Unterlagen war eine Formsache, da die drei Bewerber die entscheidenden Hürden zuvor bereits genommen hatten. „Die Konzepte aus Berlin, KölnRheinRuhr und München erfüllen alle Voraussetzungen der ersten beiden Auswahlstufen“, teilte der DOSB nun mit.
Prüfung der Machbarkeit und Unterstützung
Zunächst wurde die operative Machbarkeit der Konzepte überprüft, anschließend die politische und gesellschaftliche Unterstützung. München und Rhein-Ruhr haben sich für ihre Pläne die klare Zustimmung der Bürger gesichert. In Berlin hat das Abgeordnetenhaus mehrheitlich für eine Bewerbung gestimmt. Hamburg hatte seine Bewerbung nach einem negativen Bürgerentscheid zurückgezogen.
Entscheidung im September
Die Entscheidung darüber, welcher Standort den Zuschlag für das internationale Auswahlverfahren erhält, fällt am 26. September. Der DOSB wird dann einen Kandidaten nominieren, der sich gegen internationale Mitbewerber durchsetzen muss.



