WM-Quali: Entscheidung bei Tor-Titanin Ann-Katrin Berger gefallen
WM-Quali: Entscheidung bei Tor-Titanin Berger gefallen

Die Entscheidung ist gefallen: Torhüterin Ann-Katrin Berger kann im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen am Freitagabend in Köln auflaufen. Die 35-Jährige hatte in den vergangenen Tagen aufgrund einer schweren Bauchprellung mit Schmerzen trainiert, doch nun gibt sie grünes Licht.

Berger ist einsatzbereit – mit letzten Tests

Bundestrainer Christian Wück bestätigte: „Wir gehen alle davon aus, dass sie spielt.“ Allerdings muss Berger vor dem Anpfiff noch letzte Härtetests absolvieren. Erst wenn diese ohne negative Reaktion verlaufen, wird sie mit einer Spezialpolsterung auflaufen, um die Prellungen an Knochen und Muskeln abzufedern. Die Keeperin von New York hatte bereits im Training mit Polstern am Körper gearbeitet.

Wück: Positive Signale von Berger

„Sie bekam Behandlungen und hatte zunächst nicht zu 100 Prozent die Bälle aufs Tor gekriegt“, erklärte Wück. „Wir haben die Belastungen jeden Tag gesteigert, und Anne hat immer positive Signale zurückgegeben.“ Erst im Abschlusstraining am Donnerstagabend war sie wieder voll dabei. Nun muss abgewartet werden, ob der Körper bis zum Anpfiff reagiert.

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Abwehrkette auf drei Positionen neu

Vor Berger muss die Vierer-Abwehrkette gleich auf drei Positionen umgebaut werden. Kapitänin Giulia Gwinn fällt nach einer Schulter-OP aus, Vize-Kapitänin Janina Minge ist gesperrt, und Linksverteidigerin Franziska Kett musste verletzt passen. Die besten Chancen auf die freien Startelf-Plätze haben Carlotta Wamser, Kathy Hendrich und Sarai Linder.

Erstmals wird Sjoeke Nüsken vom FC Chelsea die Kapitänsbinde tragen. „Das wird sehr emotional für mich. Meine ganze Familie ist im Stadion. Wir werden den Moment zusammen genießen“, sagte die Mittelfeldspielerin.

Sieg gegen Norwegen löst WM-Ticket

Deutschland ist mit einem Sieg gegen Norwegen bereits für die WM 2027 in Brasilien qualifiziert. „Es geht für beide Mannschaften um sehr viel. Wir wollen unsere beste Leistung abrufen. Dann ist es für jedes Team schwer, uns zu schlagen“, sagte Wück selbstbewusst. Er fügte an: „Es wird ein Gradmesser, ob wir schon die große Nation sind, die viele in uns sehen. Ich hoffe, wir können das bestätigen.“ Rund 30.000 Zuschauer werden das Spiel im Stadion verfolgen.

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