WM 2026: Schweiz besiegt Algerien 2:0 und zieht ins Achtelfinale ein
Schweiz besiegt Algerien 2:0 – Achtelfinale erreicht

Die Schweiz hat das WM-Sechzehntelfinale in Vancouver gegen Algerien souverän mit 2:0 gewonnen und sich damit für das Achtelfinale qualifiziert. Das Team von Trainer Murat Yakin bleibt in Vancouver, wo am kommenden Dienstag (22 Uhr) das nächste K.o.-Spiel stattfindet. Mögliche Gegner sind Kolumbien oder Ghana.

Embolo trifft nach Traumvorlage von Manzambi

Algerien startete stark in die Partie, doch die Schweiz ging plötzlich in Führung. In der 11. Minute tanzte der 20-jährige Johan Manzambi im Strafraum zwei Gegenspieler aus, darunter Aïssa Mandi (34), legte den Ball bis zur Grundlinie und passte dann in die Mitte zu Breel Embolo, der nur noch einschieben musste – 1:0. Der Treffer war maßgeblich Manzambis Verdienst.

Manzambi, der für den SC Freiburg spielt, knüpfte damit an seine überragenden WM-Auftritte an. Der Shootingstar ist nun an fünf der insgesamt neun Schweizer WM-Tore beteiligt (drei Tore, zwei Vorlagen). Seine Leistung dürfte auch den Marktwert des 50-Millionen-Euro-Juwels weiter steigern, was Freiburg bei einem möglichen Verkauf zugutekäme. In der 70. Minute wurde Manzambi ausgewechselt, für ihn kam Okafor.

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Blitzstart nach der Pause: Ndoye erhöht auf 2:0

Nach der Pause legte die Schweiz einen Blitzstart hin: Nur 46 Sekunden nach Wiederanpfiff erhöhte Dan Ndoye auf 2:0. Algeriens Belghali wollte im Strafraum klären, doch der Ball landete direkt vor Ndoyes Füßen, der ins untere linke Eck traf (46.). Im Anschluss verwalteten die Eidgenossen den Vorsprung. Algerien blieb zu harmlos, um noch einmal für Spannung zu sorgen.

Ex-Schweizer Trainer Petkovic scheitert mit Algerien

Kurios: Mit diesem Sieg besiegelte die Schweiz auch das WM-Aus ihres ehemaligen Trainers Vladimir Petkovic (62). Der heutige Algerien-Coach hatte die Schweizer Nationalmannschaft von 2014 bis 2021 trainiert und war der Vorgänger von Murat Yakin. Petkovic führte die Schweiz bei der WM 2018 ins Achtelfinale und bei der EM 2021 sogar ins Viertelfinale.

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