Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff stehen im Achtelfinale von Wimbledon und sind die letzten beiden deutschen Profis im Turnier. Während Zverev (29) als Topspieler erwartet wurde, ist die Leistung von Struff (36) eine Überraschung. Der 1,93 Meter große Warsteiner hat sich nach einer schwachen Saison mit neun Erstrunden-Niederlagen bei 16 Turnieren in Wimbledon gesteigert.
Zverev lobt Struffs Comeback-Qualitäten
„Struffi ist sensationell. Immer, wenn man denkt, dass er aufhört mit Tennis, kommt ein Turnier, bei dem er sich für das gesamte nächste Jahr für die Top 100 qualifiziert“, sagte Zverev. „Das war bei den US Open letztes Jahr so, das ist dieses Jahr in Wimbledon so.“ In New York scheiterte Struff im Achtelfinale an Novak Djokovic. Am Sonntag trifft Struff auf den Polen Hubert Hurkacz (Nr. 96). Zverev glaubt an einen Sieg: „Er hat eine fantastische Form und gegen Hurkacz kann er auch gewinnen.“
„Struffi hat kein Gramm Böses in sich“
Zverev, der mit Struff bereits Doppel beim United Cup und Olympia spielte, beschreibt seinen Freund als „riesigen Teddybär“. „Er hat kein Gramm Böses in sich. Ich weiß gar nicht, wie das geht.“ Sollte Struff gewinnen, stünde er erstmals in einem Grand-Slam-Viertelfinale. „Das würde ich ihm unfassbar gönnen“, so der French-Open-Sieger. Struff könnte sogar bis 40 spielen, sollte er weiterhin so gute Leistungen zeigen.



