Kanada ist der erste Gastgeber, der bei der WM 2026 ausscheidet. Die Mannschaft unterlag Marokko im Achtelfinale mit 0:3 und muss das Turnier verlassen. Marokko hingegen zog als erstes Team ins Viertelfinale ein, dank eines Doppelpacks von Azzedine Ounahi und starken Paraden von Torwart Bono.
Verletzungsschock für Bayern-Star Saibari
Ein Wermutstropfen für Marokko: Der neue Bayern-Star Ismael Saibari, der für 50 Millionen Euro aus Eindhoven kam, musste Mitte der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Er hatte sich zuvor immer wieder an den rechten Oberschenkel gefasst und sackte dann zu Boden. Die genaue Diagnose lautet Muskelverletzung. Ob Saibari bei der WM noch einmal zum Einsatz kommen kann, ist offen.
Heiße Partie mit vielen gelben Karten
Im letzten WM-Spiel im Houston-Stadion ging es heftig zur Sache. Schiedsrichter Michael Oliver aus England zog insgesamt achtmal die gelbe Karte. Bereits in der ersten Halbzeit gab es sechs Verwarnungen. Die Partie war von Anfang an hitzig, was sich in einer Rudelbildung in der 39. Minute zeigte, als Achraf Hakimi und Richie Laryea aneinandergerieten und beide Gelb sahen.
Kanada mit starkem Start, aber ohne Erfolg
Kanada startete ohne Bayern-Star Alphonso Davies in der Startelf und legte los wie die Feuerwehr. In der 5. Minute hatte Jonathan David die erste große Chance, doch Bono parierte mit der rechten Hand. In der 10. Minute vergab Tani Oluwaseyi die Riesenchance zum 1:0, als er aus elf Metern frei zum Schuss kam, aber Bono erneut glänzend mit dem linken Fuß hielt.
Marokko nutzt erste Chance zur Führung
In der 50. Minute ging Marokko mit der allerersten Chance der Partie in Führung. Achraf Hakimi brachte einen Freistoß flach zurück auf Azzedine Ounahi, der aus 18 Metern abzog und traf. In der 82. Minute konterte Marokko zur Entscheidung: Brahim Diaz legte quer auf Ounahi, der erneut traf. In der Nachspielzeit setzte Soufiane Rahimi mit dem 3:0 den Schlusspunkt, nachdem er zuvor an die Latte geköpft hatte.
Kanada verpasst Großchancen
In der 78. Minute hatte Kanada noch einmal eine Großchance durch einen Freistoß aus 17 Metern, doch Davids Schuss war weder kraftvoll noch präzise. Den Kanadiern fiel in dieser Phase wenig ein, und sie konnten die Überlegenheit aus der ersten Halbzeit nicht in Tore ummünzen.



