Der SV Werder Bremen zeigt sich in den Verhandlungen um den dänischen Mittelfeldspieler Jens Stage unnachgiebig. Wie die Bild berichtet, droht der Wechsel des 27-Jährigen zum FC Kopenhagen zu platzen. Grund: Die Bremer beharren auf einer Ablösesumme von rund drei Millionen Euro, während der dänische Klub nur zwei Millionen bieten will.
Stage will weg – Werder bleibt hart
Jens Stage, der 2022 von Aarhus GF nach Bremen kam, hat seinen Wunsch nach einem Wechsel klar geäußert. Der Däne fühlt sich in der Hansestadt nicht mehr wohl und strebt eine Rückkehr in seine Heimat an. Doch Werder lässt sich nicht erpressen. „Wir haben klare Vorstellungen, was wir für einen Spieler wie Jens bekommen müssen“, ließ Sportchef Clemens Fritz verlauten. Der Club knickt nicht ein, auch wenn Stage bereits persönliche Gespräche mit Kopenhagen geführt haben soll.
Die finanzielle Lücke
Die Differenz von einer Million Euro mag auf den ersten Blick gering erscheinen, doch für Werder, das sich in einer finanziell angespannten Lage befindet, ist jeder Euro wichtig. Der Verein muss sparen, um die Lizenz für die kommende Saison zu sichern. Ein Verkauf unter Wert kommt daher nicht infrage. „Wir lassen uns nicht unter Druck setzen“, betont Fritz. Sollte Kopenhagen nicht nachbessern, bleibt Stage in Bremen – zumindest bis zum Winter.
Alternativen für Werder
Sollte der Transfer platzen, hat Werder bereits Alternativen im Blick. Der Club soll Interesse an einem defensiven Mittelfeldspieler aus der 2. Bundesliga haben. Auch ein Leihgeschäft ist nicht ausgeschlossen, um den Kader zu verstärken. Allerdings priorisiert Werder einen Verkauf von Stage, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen.
Reaktionen aus der Fanszene
Die Anhänger von Werder Bremen zeigen sich gespalten. Einige verstehen die harte Haltung des Vereins, andere fordern eine schnelle Lösung, um den Spieler nicht unglücklich im Kader zu haben. „Wenn er gehen will, soll er gehen – aber nur zu unseren Bedingungen“, kommentiert ein Fan im Netz. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Kopenhagen die Ablöse erhöht oder der Deal endgültig platzt.
Bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt. Fest steht: Werder Bremen knickt nicht ein und stellt klare Forderungen. Jens Stage muss sich gedulden – oder in Bremen bleiben.



