Der VfB Stuttgart stellt die Weichen für die Zukunft. Nach der Vertragsverlängerung von Top-Star Deniz Undav (29) am vergangenen Sonntag wollen die Stuttgarter nun auch zwei Abwehrspieler langfristig an sich binden. Die Verhandlungen werden konkreter, wie der Verein bestätigte.
Ramon Hendriks: Vertrag soll verlängert werden
Ramon Hendriks (24) gehört zu den absoluten Leistungsträgern beim VfB. Der Niederländer, der im Sommer 2024 für nur 750.000 Euro von Feyenoord Rotterdam kam, hat sich zu einem der wertvollsten Verteidiger der Bundesliga entwickelt. Sein Marktwert stieg auf 25 Millionen Euro. In der abgelaufenen Saison hielt Hendriks mit einer durchschnittlichen Zweikampfquote von 69,2 Prozent den Bundesliga-Bestwert. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2028, soll aber verlängert werden. Der VfB hatte im Winter ein 15-Millionen-Euro-Angebot von Nottingham Forest abgelehnt.
Die Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung wurden bereits aufgenommen. Hendriks soll künftig ein deutlich höheres Gehalt erhalten, während sein aktueller Vertrag stark leistungsbezogen ist. Der Verein möchte den Innenverteidiger langfristig an sich binden und ihm eine Perspektive in der Champions League bieten.
Dan-Axel Zagadou: Entscheidung bis Mitte Juni
Anders ist die Situation bei Dan-Axel Zagadou (27). Der äußerst verletzungsanfällige Franzose hat einen auslaufenden Vertrag, der im Sommer endet. Bereits Anfang Mai unterbreitete der VfB ihm ein neues Angebot. Bislang verdiente Zagadou rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr. Der neue Vertrag wäre extrem leistungsbezogen: ein niedriges Grundgehalt, dafür hohe Einsatz- und Punktprämien. So wird er belohnt, wenn er spielt und gute Leistungen bringt, während der Klub im Falle von Verletzungen finanziell abgesichert ist.
Eine Entscheidung über Zagadous Zukunft wird bis Mitte Juni erwartet. Der VfB hofft, dass der Verteidiger das Angebot annimmt, um die Defensive für die kommende Champions-League-Saison zu stärken.
Mit den Verlängerungen von Hendriks und Zagadou würde der VfB wichtige Bausteine für die Zukunft setzen. Nach dem Undav-Deal ist dies der nächste Schritt, um den Kader für die höchsten Aufgaben zu rüsten.



