Daniel Finkenstein, der 18 Jahre für Post Schwerin und die Stiere spielte, hat seine Karriere beendet. Der 38-jährige Kreisläufer blickt im Interview auf seine bewegte Laufbahn zurück.
Seine Verabschiedung in der vollen Kästner-Halle war emotional: „Ich war vor kaum einem Spiel so aufgeregt. Mit meinem Sohn an der Hand einzulaufen, viele Freunde und Bekannte – nach 25 Jahren Abschied zu nehmen, ist kaum in Worte zu fassen.“
Finkenstein begann seine Karriere in der C-Jugend der Stiere, nachdem sein Opa und seine Klassenlehrerin ihn zum Handball brachten. Ursprünglich Rückraumschütze, wurde er in der B-Jugend aus Not an den Kreis gestellt – eine Position, die ihm lag.
Seine Stärke war der Zweikampf: „Wer austeilt, muss auch einstecken können. Rote Karten wegen dreimal zwei Minuten waren keine Seltenheit.“ Ein unvergesslicher Moment war der Sieg gegen die Füchse Berlin 2006/07 als Außenseiter.
2008 zog er aus privaten Gründen nach Flensburg, spielte dort vier Jahre in der 2. Mannschaft der SG Flensburg-Handewitt. Nach der Insolvenz von Post Schwerin kehrte er 2013/14 zurück und half beim Neustart in der 3. Liga. Vor drei Jahren folgte ein zweites Comeback bei den Stieren auf Anfrage von Teo Evangelidis und Robert Schneidewind.
Finkenstein plant zunächst eine Pause: „Trainer werde ich nicht sofort – ich gönne meinem Körper erstmal eine Auszeit.“



