Ehrenaufsichtsrat Wolfgang Steubing (76) hat sich in einem exklusiven Interview mit BILD zu den Führungsstrukturen bei Eintracht Frankfurt geäußert. Dabei sprach er sich deutlich für eine Stärkung von Vorstandssprecher Axel Hellmann (54) aus. „Ich wünsche mir, dass Axel Hellmann zum Vorstandsvorsitzenden aufsteigt“, so Steubing. „Er hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er den Klub mit klarer Vision und strategischem Geschick führen kann.“
Die Schlüsselrolle von Hellmann und Beck
Steubing betonte, dass sowohl Hellmann als auch Präsident Mathias Beck (55) für die Zukunft des Vereins unverzichtbar seien. „Mathias Beck bringt als Präsident die nötige Ruhe und Kontinuität, während Axel Hellmann für die operative Spitze steht. Gemeinsam bilden sie ein starkes Duo“, erklärte der Ehrenaufsichtsrat. Er sehe in Hellmann die ideale Besetzung für den Posten des Vorstandsvorsitzenden, da dieser bereits jetzt maßgeblich die Geschicke des Klubs lenke.
Hintergründe zur Personalie
Die Diskussion um die Führungsspitze der Eintracht ist nicht neu. Schon länger wird spekuliert, ob Hellmann, der seit 2018 als Vorstandssprecher fungiert, offiziell zum Chef ernannt werden sollte. Steubing machte deutlich, dass dies aus seiner Sicht der logische nächste Schritt sei. „Axel Hellmann hat die Eintracht in schwierigen Zeiten stabilisiert und sportlich wie wirtschaftlich vorangebracht. Er verdient diese Anerkennung“, so Steubing.
Der Ehrenaufsichtsrat lobte auch die Arbeit von Präsident Beck, der seit 2021 im Amt ist. „Mathias Beck hat das Präsidentenamt mit viel Fingerspitzengefühl ausgefüllt und die Tradition des Vereins gewahrt. Gemeinsam mit Hellmann sorgt er für eine ausgewogene Führung.“
Ausblick auf die Zukunft
Steubing zeigte sich zuversichtlich, dass die Eintracht unter der Führung von Hellmann und Beck weiterhin erfolgreich sein werde. „Die Weichen sind gestellt. Wir haben eine klare Strategie, die auf sportliche Exzellenz und wirtschaftliche Solidität setzt. Mit Axel Hellmann an der Spitze des Vorstands können wir diese Ziele erreichen“, sagte er abschließend.
Die endgültige Entscheidung über die Besetzung des Vorstandsvorsitzes wird voraussichtlich in der nächsten Aufsichtsratssitzung fallen. Bis dahin bleibt die Personalie ein viel diskutiertes Thema in der Frankfurter Fußballszene.



