Nada prüft Meldeverstöße: DFB-Star Laura Freigang unter Druck
Nada prüft Meldeverstöße von Laura Freigang

Nada ermittelt gegen Laura Freigang

Die deutsche Fußballnationalspielerin Laura Freigang steht im Fokus der Nationalen Anti-Doping Agentur (Nada). Nach Informationen des SPIEGEL prüft die Behörde mögliche Verstöße gegen die Meldepflichten der 28-Jährigen. Konkret geht es um die Frage, ob Freigang innerhalb eines Jahres drei Dopingtests verpasst hat. Ein solcher Verstoß könnte schwerwiegende Konsequenzen haben, bis hin zu einer Sperre.

Was sind die Meldepflichten?

Sportlerinnen und Sportler sind verpflichtet, der Nada regelmäßig ihren Aufenthaltsort mitzuteilen, damit sie jederzeit für unangekündigte Dopingkontrollen zur Verfügung stehen. Werden innerhalb von zwölf Monaten drei Tests versäumt oder die Meldepflichten nicht eingehalten, gilt dies als Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln. Die Nada bestätigte auf Anfrage, dass ein Verfahren eingeleitet wurde, nannte aber keine Details.

Freigangs Reaktion

Bislang hat sich Laura Freigang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Ihr Verein und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wurden über die Ermittlungen informiert. Die Stürmerin, die für Eintracht Frankfurt spielt, gilt als eine der prominentesten Spielerinnen im deutschen Frauenfußball. Sie absolvierte bisher über 20 Länderspiele und erzielte dabei mehrere Tore.

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Mögliche Folgen

Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht Freigang eine Sperre von bis zu zwei Jahren. Dies wäre ein schwerer Schlag für die Spielerin und den deutschen Frauenfußball. Die Nada wird in den kommenden Wochen die Beweise prüfen und eine Entscheidung treffen. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.

Reaktionen aus dem Umfeld

Im Umfeld der Nationalmannschaft zeigt man sich überrascht. Trainer und Teamkolleginnen hoffen auf eine schnelle Aufklärung. Der DFB betonte, man stehe im Austausch mit der Nada und werde das Verfahren abwarten. Freigangs Anwälte sollen bereits eingeschaltet sein, um die Vorwürfe zu entkräften.

Der Fall erinnert an ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit, bei denen Sportler aufgrund von Meldeverstößen gesperrt wurden. Die Nada verschärft seit Jahren die Kontrollen, um die Integrität des Sports zu schützen. Für Laura Freigang geht es nun darum, ihre Unschuld zu beweisen.

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