Matthäus analysiert: Stärken und Schwächen der DFB-Startelf
Matthäus: Stärken und Schwächen der DFB-Startelf

Lothar Matthäus hat sich ausführlich zu den Stärken und Schwächen der deutschen Nationalmannschaft geäußert. Der Fußball-Experte und Weltmeister von 1990 analysierte die Startelf-Spieler für die bevorstehende Weltmeisterschaft 2026. Seine Einschätzungen sind deutlich und basieren auf langjähriger Erfahrung.

Matthäus über die Torhüter

Besonders spannend ist Matthäus' Meinung zur Torhüterfrage. Er würde im ersten WM-Spiel auf Oliver Baumann setzen. „Baumann hat eine starke Saison gespielt und verdient das Vertrauen“, so Matthäus. Er sieht in ihm einen ruhenden Pol, der der Abwehr Sicherheit gibt.

Die Abwehrreihe unter der Lupe

In der Defensive sieht Matthäus einige Baustellen. „Die Innenverteidigung muss kompakter stehen“, fordert er. Er lobt jedoch die Entwicklung von Nico Schlotterbeck, der sich zu einem Führungsspieler entwickelt habe. „Er geht voran und gibt der Mannschaft Stabilität.“

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Mittelfeld: Kreativität und Kampfgeist

Im Mittelfeld hebt Matthäus die Qualität von Joshua Kimmich hervor. „Kimmich ist der Taktgeber, er kann Spiele lenken.“ Gleichzeitig mahnt er, dass die defensive Absicherung nicht vernachlässigt werden dürfe. „Wir brauchen Spieler, die auch nach hinten arbeiten.“

Sturm: Undav als Überraschung

Besonders begeistert zeigt sich Matthäus von Deniz Undav. „Seine Leistungen waren absolute Weltklasse“, schwärmt der Experte. Undav habe sich in den letzten Spielen als echter Gewinner präsentiert und könne zum Shootingstar der WM werden. „Er hat das Zeug, Spiele zu entscheiden.“

Kritik an der Nagelsmann-Ära

Matthäus spricht auch Klartext über Bundestrainer Julian Nagelsmann. „Nagelsmann hat einen schwierigen Start gehabt, aber er lernt dazu“, sagt Matthäus. Er fordert mehr Kontinuität in der Aufstellung und klare taktische Vorgaben. „Die Mannschaft muss wissen, was sie zu tun hat.“

Prognose für die WM

Matthäus wagt eine Prognose: „Deutschland wird überraschen, aber es wird kein Selbstläufer.“ Er warnt vor Überheblichkeit und fordert Demut. „Jeder Gegner ist stark, wir müssen an unsere Grenzen gehen.“

Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Mannschaft unter Nagelsmann entwickelt. Matthäus' Analysen geben jedenfalls reichlich Stoff für Diskussionen.

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