Jonas Urbig: Der designierte DFB-Keeper der Zukunft
Jonas Urbig: Der designierte DFB-Keeper der Zukunft

Julian Nagelsmann sorgt bei der anstehenden Weltmeisterschaft für ein Novum: Der Bundestrainer nominiert mit Jonas Urbig einen „Trainingstorhüter“ zusätzlich zu den drei regulären Keepern. Diese Entscheidung stößt bei Torwartlegende Sepp Maier auf Unverständnis. „Sind die jetzt alle verrückt geworden?“, sagte der Weltmeister von 1974 im Interview mit SPORT1.

Doch die Maßnahme könnte sich als strategisch klug erweisen. Urbig, der von der zweiten Liga direkt in die Nationalmannschaft aufstieg, genießt offenbar das Vertrauen von Nagelsmann. SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger betont im Podcast „Die Bayern-Woche“: „Es zeigt, welche Rolle ihm Nagelsmann zutraut und einräumt.“

Die Torhüter-Situation im DFB-Team ist ungewiss: Manuel Neuer wird im Herbst nicht mehr Nationalkeeper sein, Oliver Baumann ist mit 35 nicht für die Zukunft gebaut, und Alexander Nübel durchlebt eine schwere Phase. Nübel wurde beim FC Bayern abserviert und plant auch beim VfB Stuttgart nicht mehr mit ihm – schlechte Voraussetzungen für den Sprung zur Nummer 1.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Urbig hingegen punktet mit seinem Alter von 22 Jahren und seiner Erfahrung auf höchstem Niveau. In der aktuellen Saison steht er vor seinem 20. Einsatz und wird das Pokalfinale der Münchner bestreiten. Zudem haben Torhüter des FC Bayern traditionell eine bessere Lobby in der Nationalmannschaft.

Für Kumberger ist klar: Manuel Neuer ebnet mit seinem Comeback den Weg für Urbig, indem er Baumann und Nübel den Zugang zur Nummer 1 versperrt. „Alle Fakten sprechen für den Kronprinzen der lebenden Torwart-Legende“, so der Reporter.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration