Kolumbien hat als letzte Mannschaft das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erreicht. Die Südamerikaner besiegten Ghana in Kansas City mit 1:0 und bleiben damit im Turnier ungeschlagen. Bayern-Superstar Luis Díaz und seine Mannschaft treffen nun am kommenden Dienstag auf die Schweiz. Für Ghana hingegen ist das Turnier beendet, womit Marokko der letzte verbleibende afrikanische Vertreter ist.
Spielverlauf: Frühe Führung und vergebene Chancen
Bereits in der ersten Minute hatte Ghana die erste gute Gelegenheit: Thomas Partey zog aus 20 Metern ab, sein Schuss strich knapp am linken Pfosten vorbei. In der siebten Minute musste Kolumbiens Jhon Córdoba verletzt ausgewechselt werden – für ihn kam Luis Suárez. Kurz darauf forderte Kolumbien einen Elfmeter, als Marvin Senaya Luis Díaz im Strafraum stoppte. Schiedsrichter Clement Turpin ließ jedoch weiterspielen, und Senaya verletzte sich dabei ebenfalls.
In der 14. Minute fiel die entscheidende Führung: Jhon Arias schob eine Hereingabe von Suárez aus sechs Metern flach ins rechte Eck. Díaz hatte in der 39. Minute Pech, als sein Aufsetzer ans Außennetz ging. Kurz vor der Pause rettete Ghanas Torwart Ati Zigi glänzend gegen einen Kopfball von Johan Mojica. In der Nachspielzeit sorgte ein heftiges Einsteigen von Suárez gegen Kwasi Sibo für Aufregung, blieb aber ohne schwerwiegende Folgen.
Zweite Halbzeit: Díaz-Tor zählt nicht
Nach der Pause drückte Kolumbien weiter. In der 55. Minute wehrte Zigi einen Schuss von Gustavo Puerta ab. Drei Minuten später jubelte Díaz, weil er den Ball im Netz untergebracht hatte – der Treffer wurde jedoch wegen Abseits zurückgenommen. In der 58. Minute scheiterte Díaz erneut an Zigi, der auch in der 81. Minute einen Kopfball von Davinson Sánchez entschärfte. Am Ende blieb es beim knappen 1:0-Sieg für Kolumbien.
Achtelfinale komplett – Duell gegen die Schweiz
Mit dem Sieg ist das Achtelfinale nun vollständig. Kolumbien trifft am Dienstag auf die Schweiz. Die weiteren Achtelfinalpartien stehen ebenfalls fest. Für Ghana endet die WM enttäuschend, während Marokko als einziger afrikanischer Vertreter weiterhin im Turnier ist.



