Katrin Müller-Hohenstein zählt zu den erfahrensten Stimmen der deutschen Sportmoderation. Kein Wunder also, dass die 60-Jährige auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 für das ZDF im Einsatz ist. Doch das aufregendste Sport-Event ihres Lebens hatte nichts mit Fußball zu tun, wie sie nun im Interview verriet.
Der größte Adrenalinschub kam nicht vom Fußball
Die gebürtige Berlinerin, die seit Jahren das ZDF-Sportstudio moderiert, sprach über ihre Erfahrungen bei Großereignissen. „Das war das Härteste, das ich je gemacht habe“, gestand Müller-Hohenstein mit Blick auf eine besondere Herausforderung. Gemeint war nicht etwa ein WM-Endspiel, sondern ihre Moderation der Winter-Olympiade. „Die Winter-Spiele waren extrem intensiv – körperlich und mental“, erklärte sie. „Man ist ständig unter Strom, die Abläufe sind komplex, und die Zeitfenster sind knapp. Das hat mich an meine Grenzen gebracht.“
Kein Tauziehen um Einsätze beim Sender
Auf die Frage, ob es bei ZDF-Moderatoren intern ein großes Tauziehen um die begehrten Einsätze bei solchen Events gebe, winkte Müller-Hohenstein ab. „Da gibt es kein Hauen und Stechen. Das ist alles gut geregelt. Jeder hat seine Aufgabe, die er so lange macht, bis er sie nicht mehr macht. Und das wird auch offen kommuniziert. Es ist nicht so, dass jemand einen festen Anspruch auf ein Großereignis hat“, stellte sie klar.
WM 2026: Eine neue Herausforderung
Nun richtet sich der Fokus auf die Fußball-WM 2026, bei der Müller-Hohenstein erneut vor der Kamera stehen wird. Die Vorfreude ist groß: „Fußball-WMs sind immer etwas Besonderes. Die Stimmung, die Spiele, die Geschichten dahinter – das ist einfach einzigartig.“ Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem Team und darauf, den Zuschauern die Spiele näherzubringen. „Es wird sicher wieder anstrengend, aber ich liebe diese Herausforderungen.“
Ein Blick zurück auf die Karriere
Mit über 30 Jahren Berufserfahrung hat Müller-Hohenstein zahlreiche Höhepunkte erlebt. Doch die Winter-Olympiade bleibt für sie unvergessen. „Wenn man tagelang live auf Sendung ist, keine Pausen hat und immer topfit sein muss, dann ist das eine ganz andere Liga. Aber genau das macht den Reiz aus. Man wächst daran.“
Die Moderatorin betont, dass sie trotz der Strapazen nie ans Aufhören denkt. „Solange ich Spaß habe und die Leute mich noch sehen wollen, mache ich weiter.“ Ihr nächstes großes Ziel: die Fußball-WM 2026, bei der sie ihr Können erneut unter Beweis stellen wird.



