Bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Trainer von Eintracht Frankfurt hat Adi Hütter klare Ansagen gemacht. Der 56-jährige Österreicher möchte die Mannschaft mit strenger Hand zurück nach Europa führen und wieder attraktiven Offensivfußball spielen lassen.
Hütter: „Ich kann sehr hart sein“
„Ich bin sicherlich nicht der Freund der Spieler und kann schon sehr hart sein. Ich bin aber auch nicht ihr Gegner. Am Ende des Tages möchte ich eine Mannschaft sehen, die attraktiven Fußball spielt und erfolgreich ist“, sagte Hütter bei seiner Präsentation. Ein konkretes Saisonziel nannte er nicht, betonte jedoch: „Generell muss der Verein immer den Anspruch haben, um die internationalen Plätze zu spielen.“
Emotionale Rückkehr an den Main
Hütter, der bereits von 2018 bis 2021 bei der Eintracht arbeitete und damals unter anderem das Halbfinale der Europa League erreichte, zeigte sich emotional berührt: „Es freut mich wieder hier zu sein. Ich bin emotional berührt.“ Er erwarte, dass alle im Verein und Umfeld den Weg mitgehen. Sportvorstand Markus Krösche lobte Hütters Erfahrung und seine Fähigkeit, Intensität auf den Platz zu bringen.
Kaderanpassungen im Sommer geplant
Um sportlich wieder anzugreifen, sind personelle Veränderungen nötig. „Wir müssen an der einen oder anderen Stellschraube drehen und haben das Thema schon angeschoben“, erklärte Hütter, ohne Namen zu nennen. Krösche ergänzte: „Wir wollen den Kader reduzieren und müssen Transfererlöse erzielen.“ Aufgrund der WM im Sommer könnte sich die Kaderzusammenstellung bis zum Ende der Transferperiode hinziehen.
Hütter, der einen Vertrag bis 2029 unterschrieb, will an seine erfolgreiche erste Amtszeit anknüpfen und die Frankfurter zurück in die europäischen Wettbewerbe führen.



