Frust bei Hanfmann: Tennisprofi scheidet in Stuttgart aus
Frust bei Hanfmann: Aus in Stuttgart

Yannick Hanfmann hat das Viertelfinale beim Rasenturnier in Stuttgart verpasst und damit auch einen Meilenstein seiner Karriere. Der 34-jährige Karlsruher unterlag im Achtelfinale dem Italiener Mattia Bellucci mit 5:7, 7:6 (7:4), 2:6. Es war ein über zwei Sätze ausgeglichenes Match, in dem Hanfmann kämpfte, aber letztlich den Kürzeren zog.

Knappe Niederlage gegen Bellucci

Hanfmann hatte sich nach seinem Erstrundenerfolg zuversichtlich gezeigt: „Ich habe ein gutes Match gezeigt. Wenn ich meine Leistung wieder abrufen kann, glaube ich, sollte es okay aussehen.“ Doch gegen den quirligen und mutig aufspielenden Linkshänder Bellucci kam er nicht wie gewünscht ins Spiel. Nach zwei abgewehrten Matchbällen im zweiten Satz rettete sich Hanfmann mit dem gewonnenen Tiebreak in den entscheidenden dritten Durchgang. Dort zeigte er jedoch Probleme und ließ sich nach zwei Aufschlagverlusten beim Stand von 1:4 am Rücken behandeln.

Frust nach Satzverlust

Die deutsche Nummer zwei konnte dem variabel auftretenden Bellucci nicht einmal den Aufschlag abnehmen. Nach dem Satzverlust ließ Hanfmann seinen Frust freien Lauf und pfefferte den Schläger auf die Tasche. Mit einem Erfolg hätte der 34-Jährige erstmals die Runde der besten Acht auf dem Weissenhof erreicht und den 100. Sieg auf der ATP-Tour gefeiert – im 200. Spiel. Doch daraus wurde nichts.

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Struff als nächster Deutscher

Als zweiter Deutscher hatte es Jan-Lennard Struff ins Achtelfinale geschafft. Sein Match gegen den Kasachen Alexander Bublik stand im Anschluss an Hanfmanns Niederlage auf dem Centre Court an. Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev ist kurz nach seinem French-Open-Triumph in Paris nicht am Start des mit 768.220 Euro dotierten Rasenturniers.

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