Die Europameisterschaft 2024 ist vorbei, aber der Rasen bleibt: 24.000 Quadratmeter Kunstrasen, die während des Turniers vor dem Brandenburger Tor in Berlin verlegt waren, werden nun an verschiedenen Orten in der Stadt wiederverwendet. Ein Beispiel ist die Kita auf dem Gelände der Stephanus-Stiftung in Berlin-Pankow. Dort wurde ein Teil des Rasens als Fußballplatz im Garten installiert. Die Erzieherinnen und Erzieher kümmern sich um die Pflege, fegen Blätter weg und halten den Platz in Schuss, damit die Kinder darauf spielen können. Der Platz ist zwar kleiner als ein reguläres Fußballfeld, doch die Qualität ist dieselbe wie auf der Fanmeile. Die Initiative zeigt, wie Großveranstaltungen nachhaltig genutzt werden können. Der Kunstrasen, der ursprünglich für die Public Viewing Area diente, findet nun in Kitas, Schulen und auf Sportplätzen in ganz Berlin eine neue Heimat. Die Stadt Berlin hat die Verteilung organisiert, um die langlebigen Materialien sinnvoll weiterzuverwenden. So bleibt die Erinnerung an die EM 2024 nicht nur in den Köpfen, sondern auch auf den Spielplätzen der Hauptstadt lebendig.


