DFB erwirtschaftet Jahresüberschuss von 19,2 Millionen Euro
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat im Geschäftsjahr 2025 einen Überschuss von 19,2 Millionen Euro erzielt. Dies geht aus dem Finanzbericht hervor, den das Präsidium des Verbandes am 31. Mai verabschiedet und nun veröffentlicht hat. Durch das positive Ergebnis wächst das Eigenkapital den Angaben zufolge auf 188 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote beträgt 51 Prozent.
Stabile wirtschaftliche Entwicklung
„Wirtschaftliche Vernunft wird auch in Zukunft die Basis für unser Handeln sein. Der gewonnene finanzielle Spielraum bildet die Grundlage für Investitionen, insbesondere in die auf dem DFB-Bundestag verabschiedete DFB-Strategie 2030“, sagte Präsident Bernd Neuendorf in der DFB-Mitteilung. Schatzmeister Stephan Grunwald ergänzte: „Wir leben in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Der erfolgreiche Jahresabschluss 2025 zeigt aber, dass sich der DFB auf einem stabilen Kurs befindet. Es bleibt unser ambitioniertes Ziel, am Jahresende 2029 schuldenfrei zu sein. Darüber hinaus nutzen wir unsere finanzielle Stabilität für die Entwicklung des Fußballs.“
Schuldenabbau wird weiter forciert
Die DFB GmbH & Co. KG hat die Umsatzerlöse auch ohne großes Turnier der Männer-Nationalmannschaft auf hohem Niveau gehalten, während der DFB e.V. seine finanzielle Substanz weiter stärkte. Diese Stabilität versetze den Verband in die Lage, Verbindlichkeiten für den Bau des DFB-Campus weiter abzubauen und zugleich gezielt in die Zukunft des Fußballs zu investieren, hieß es in der Mitteilung. Die Verbindlichkeiten für den Bau des DFB-Campus belaufen sich Stand 2025 noch auf 56,1 Millionen Euro.
Der DFB setzt damit seinen Kurs der wirtschaftlichen Konsolidierung fort. Durch die positiven Ergebnisse wird ein rascher Schuldenabbau ermöglicht. Der Verband strebt an, bis Ende 2029 schuldenfrei zu sein. Die Eigenkapitalquote von 51 Prozent unterstreicht die solide finanzielle Basis. Die Investitionen fließen vor allem in die Entwicklung des Fußballs, insbesondere in die Nachwuchsförderung und die Digitalisierung.



