Chaos beim Lego-Rennen: Alonso gewinnt, FIA-Präsident schummelt
Chaos beim Lego-Rennen: Alonso siegt, FIA-Präsident tricks

Das zweite Lego-Rennen der Formel 1 in Silverstone endete mit einem überraschenden Sieger: Fernando Alonso (44) setzte sich nach rund 15 Minuten gegen Valtteri Bottas durch. Der Aston-Martin-Pilot lieferte sich einen wilden Zweikampf mit dem Finnen, bei dem er mehrfach versuchte, Bottas von der Strecke zu schieben. „Im Lego-Rennen gelten offenbar ganz eigene Regeln“, kommentierte ein Sprecher der Rennserie.

FIA-Präsident Ben Sulayem als 23. Teilnehmer

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem (64) ließ sich den Spaß nicht entgehen und ging selbst an den Start. Er war einer von mehreren Teilnehmern, die in den ersten Kurven im Kiesbett landeten. Viele Fahrer versuchten, die Schikanen abzukürzen, weil ihnen die sechs Kilometer zu lang dauerten – und blieben prompt stecken.

Freundschaftsaktion von Sainz und Norris

Für den süßesten Moment des Nachmittags sorgten die besten Kumpels Carlos Sainz und Lando Norris. Sainz setzte seinen Williams-Lego-Boliden ins Kiesbett und durfte anschließend bei Norris einsteigen. Gemeinsam teilten sich die beiden Freunde kurzerhand ein Auto – beste Laune inklusive.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Im Vorjahr war das Lego-Rennen in Miami zum heimlichen Highlight der Saison geworden. Damals quetschten sich die Fahrer zu zweit in die Mini-Boliden, Ferrari versuchte zu tricksen, es krachte im Kampf um den Sieg – und Alpine gewann. Dieses Mal kamen die Alpine-Piloten jedoch als letzte über die Ziellinie.

Technische Details der Lego-Boliden

Jeder Lego-Renner bestand aus mehr als 28.000 Steinen, wurde in den jeweiligen Teamfarben gebaut und trug die Startnummer seines Fahrers. Rund 20 Designer, Ingenieure und Lego-Experten arbeiteten im tschechischen Kladno insgesamt mehr als 6.400 Stunden an den Mini-Flitzern. Die rund 280 Kilogramm schweren Autos – davon 65 Kilogramm reine Lego-Steine – fuhren dank Go-Kart-Technik sogar bis zu 25 km/h.

Das Rennen fand zwei Stunden vor dem Großen Preis von Großbritannien statt. Statt der Zweisitzer aus dem Vorjahr bekam diesmal jeder Fahrer sein eigenes Lego-Auto. „Mehr Autos, mehr Fahrer – und vor allem: mehr Chaos!“, so ein Sprecher.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration