Adi Hütter kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Eintracht Frankfurt hat die Verpflichtung des Österreichers als neuen Cheftrainer offiziell bestätigt. Der 56-Jährige übernimmt das Amt von Albert Riera, der nach nur wenigen Monaten entlassen wurde. Hütter unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und soll die Mannschaft wieder zu alter Stärke führen.
Emotionale Rückkehr nach Frankfurt
Hütter zeigte sich bei seiner Vorstellung emotional: „Es ist etwas ganz Besonderes, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Die gemeinsame Zeit in Frankfurt hat mich geprägt, und ich habe sie nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein.“ Der Österreicher trainierte die Hessen bereits von 2018 bis 2021 und führte sie damals ins Halbfinale der Europa League sowie des DFB-Pokals.
Sportvorstand Krösche lobt Hütters Fußballphilosophie
Sportvorstand Markus Krösche erklärte, Hütter stehe „für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin. Er hat bei seinen Stationen gezeigt, dass er temporeichen Umschaltfußball mit Ballbesitz vereinen kann.“ Diese Eigenschaften sollen der Eintracht helfen, nach einer enttäuschenden Saison wieder in die europäischen Ränge vorzustoßen.
Unmut über früheren Abgang
Nach seiner ersten Amtszeit hatte Hütter die Eintracht in Richtung Borussia Mönchengladbach verlassen, was bei den Fans für Verstimmung sorgte. Zuletzt war er für die AS Monaco tätig, die er zweimal in die Champions League führte. Seit seiner Entlassung im Oktober 2025 war er vereinslos. Riera hatte die Eintracht Anfang Februar 2026 übernommen, nachdem der langjährige Erfolgstrainer Dino Toppmöller freigestellt worden war.
Frankfurt verpasste Europapokal-Qualifikation
In der abgelaufenen Bundesliga-Saison belegte Frankfurt den achten Platz und verpasste damit erstmals seit sechs Jahren die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb. Dies führte zur Trennung von Riera. Hütter soll nun mit neuem Schwung die Wende herbeiführen. Unterstützt wird er von den Assistenztrainern Christian Peintinger und Klaus Schmidt, während Jan Zimmermann weiterhin für die Torhüter verantwortlich zeichnet.



