Der neue Trainer des VfL Wolfsburg soll die Mannschaft zurück in die Bundesliga führen. Am Mittwoch unterschrieb Tobias Strobl (38) einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Niedersachsen. Der ehemalige Coach des SC Verl hat sich besonders in der vergangenen Drittliga-Saison einen hervorragenden Ruf erarbeitet und gilt als eines der größten Trainertalente in Deutschland. In der Branche wird er aufgrund seiner innovativen Ideen, seiner Spielweise und seines Fachwissens mit Jürgen Klopp (58) oder Julian Nagelsmann (38) verglichen.
Strobl über die Vergleiche mit den Star-Trainern
Was sagt Strobl selbst zu den Vergleichen mit den Trainer-Promis? „Der erste Impuls ist schon: Boah, geil! Das heißt ja, dass du irgendwie was richtig gemacht hast. Aber der zweite Impuls ist: Nein! Jürgen Klopp und Julian Nagelsmann sind meilenweit weg. Natürlich strebt man danach. Aber ich will meine beste Version sein“, erklärte der 38-Jährige bei seiner Vorstellung. Den Vergleich mit den Startrainern kann sein Vorgänger und jetziger Boss Dieter Hecking (61) übrigens gar nicht ab. „Ich habe schon gehört, dass er der neue Nagelsmann oder neue Klopp sein soll. Davon halte ich überhaupt nichts“, sagte Hecking deutlich.
Strobl traf Klopp in Liverpool
Dabei verbindet Strobl durchaus etwas mit Klopp. Sie haben sich in Liverpool kennengelernt. „Das war schon cool“, verrät Strobl. „Das war beim Sommerkick, mit Grillen und einem Abschluss. Ich weiß noch, da stand ich dann mit drei anderen Leuten. Und dann kam Jürgen Klopp. Er kam dann immer näher und ich habe nach links, nach rechts und wieder hingeschaut. Dann stand er da mit seinem Lachen und der, den du aus dem Fernseher kennst, war auf einmal neben dir. Dann haben wir miteinander gesprochen. Er hat schon so eine Gabe, sehr schnell zu dir Zugriff zu bekommen. Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Es waren gute Gespräche und er hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“
Glatzel-Transfer steht bevor
Eindruck hinterlassen hat auch HSV-Stürmer Robert Glatzel (32). Der Torjäger ist sich nach BILD-Informationen mit Wolfsburg über einen Zwei-Jahres-Vertrag einig. Jetzt geht es nur noch um die Ablöse, die etwa 1 bis 1,5 Millionen Euro betragen soll. Was sagt Hecking zum wahrscheinlichen Glatzel-Transfer? „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – wie bei den drei Affen“, meinte der VfL-Boss mit einem Augenzwinkern.



