Ex-Trainer Schuster: Darum verpasste Lautern den Bundesliga-Aufstieg
Ex-Trainer: So verpasste Lautern den Aufstieg

Dirk Schuster, der den 1. FC Kaiserslautern 2022 in die 2. Bundesliga führte, hat sich in einem Interview mit BILD zu den Gründen geäußert, warum der FCK in der abgelaufenen Saison den Aufstieg in die Bundesliga verpasste. Der 56-Jährige, der den Verein im November 2022 verließ, analysierte die Situation und nahm Stellung zur Trainerfrage.

Fehlende Konstanz als Hauptgrund

Schuster sieht die mangelnde Konstanz als entscheidenden Faktor: „Der FCK hat in dieser Saison zu viele Punkte gegen vermeintlich schwächere Gegner liegen lassen. Das hat am Ende den Unterschied gemacht.“ Er verwies auf die enge Tabelle der 2. Bundesliga, in der oft Kleinigkeiten über Auf- oder Abstieg entscheiden. Laut Schuster habe die Mannschaft ihr Potenzial nur phasenweise abgerufen, was für den Aufstieg nicht ausgereicht habe.

Festhalten an Lieberknecht richtig?

Auf die Frage, ob der Verein an Trainer Torsten Lieberknecht festhalten sollte, antwortete Schuster klar: „Ja, absolut. Torsten hat in der vergangenen Saison eine schwierige Phase gemeistert und die Mannschaft stabilisiert. Man sollte ihm die Chance geben, aus den Fehlern zu lernen und in der neuen Saison anzugreifen.“ Schuster betonte, dass Kontinuität auf der Trainerposition langfristig der Schlüssel zum Erfolg sei.

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Statistische Einordnung

Der 1. FC Kaiserslautern beendete die Saison 2025/26 mit 48 Punkten auf dem 6. Platz der 2. Bundesliga. Der Abstand zum Relegationsplatz betrug lediglich fünf Punkte. Insbesondere die Heimbilanz war mit nur sieben Siegen aus 17 Partien ausbaufähig. Die Mannschaft kassierte zudem 45 Gegentore – zu viele für ein Spitzenteam, so Schuster.

„Wenn du aufsteigen willst, musst du vor allem die Spiele gewinnen, in denen du als Favorit giltst. Das hat der FCK nicht konsequent genug getan“, resümierte der Ex-Trainer.

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