NBA-Finale: Trump will Knicks im Madison Square Garden sehen
NBA-Finale: Trump plant Besuch bei Knicks

Seit mehr als 50 Jahren warten die Fans der New York Knicks sehnsüchtig auf einen Meistertitel. Nun trennen sie nur noch drei Siege vom ersten Titelgewinn seit 1973. Nachdem die Knicks Spiel eins der NBA-Finalserie gegen die San Antonio Spurs mit 105:95 für sich entscheiden konnten, steht nun Spiel zwei in Texas an. Anschließend verlagert sich die Serie nach New York, wo die ersten Heimspiele im Madison Square Garden stattfinden. Und genau zu diesen Partien hat sich ein ebenso prominenter wie kontroverser Gast angekündigt: US-Präsident Donald Trump.

Trump bestätigt Besuch

Der Republikaner bekräftigte am Donnerstag, dass er den bereits angedeuteten Besuch im Madison Square Garden tatsächlich durchführen werde. „Die Antwort ist: Ja. Er hat mich eingeladen, ich geh hin“, sagte Trump mit Verweis auf James Dolan, den Besitzer der Knicks. Nach Angaben der NBA wäre er der erste amtierende US-Präsident, der ein Finalspiel der nordamerikanischen Basketballliga besucht. Trump, der bisher eher als Golf-Enthusiast bekannt ist, beschrieb sich selbst als „großen Fan“ der derzeit erfolgreichen Knicks.

Reaktionen und Sicherheitsbedenken

NBA-Chef Adam Silver bestätigte die Pläne und betonte die verbindende Kraft des Sports: „Wir können hervorheben, was uns verbindet und nicht, was uns auseinandertreibt.“ Allerdings ist fraglich, wie die Fans in der Arena auf den Besuch des umstrittenen Präsidenten reagieren werden. Knicks-Anhänger sind bekannt dafür, ihre Meinung offen zu äußern. Zudem könnten die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen für den Präsidenten den Spielgenuss der Fans beeinträchtigen – unabhängig von deren politischer Einstellung.

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Sportlicher Ausblick

Sportlich läuft es für die Knicks blendend. Ihr letzter Finalauftritt liegt 27 Jahre zurück, ebenfalls gegen die Spurs. In Spiel eins überzeugte Guard Jalen Brunson mit 30 Punkten als entscheidender Mann auf dem Feld. Superstar Victor Wembanyama von den Spurs erzielte 26 Zähler, was jedoch nicht zum Sieg reichte. Vor dem zweiten Heimspiel in der Nacht zu Samstag stehen die Spurs bereits unter großem Druck. Nach Spiel zwei wechselt das Heimrecht in der Best-of-Seven-Serie nach New York. Für den Titel benötigt ein Team vier Siege.

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