Kommentar: Berlin braucht Olympia – Ausrichten ist alles!
Kommentar: Berlin braucht Olympia – Ausrichten ist alles!

In der Diskussion um die Ausrichtung Olympischer Spiele in Deutschland gibt es für mich nur einen wahren Kandidaten: Berlin! Als Berliner Sportreporter bin ich zwar nicht neutral, aber die Argumente sind überzeugend. Vor dem Internationalen Olympischen Komitee ist Berlins weltweite Bekanntheit der größte Trumpf. National betrachtet verfügt die Hauptstadt bereits über die beste Infrastruktur. Nun muss alles getan werden, um sie weiter zu verbessern.

Optimisten statt Bedenkenträger

Ich wünsche mir, dass die Skeptiker in Berlin einmal den Optimisten und Machern den Vortritt lassen. Nicht dafür zu sein, muss nicht automatisch bedeuten, dagegen zu sein. Wenn Bedenkentragen eine olympische Disziplin wäre, stünde Deutschland ganz oben auf dem Medaillenpodest. Doch jetzt ist es an der Zeit, den großen Wurf zu wagen. Lassen wir den Sportlern und Sportfans ihren Spaß!

Olympische Momente prägen ein Leben

Olympiamomente bleiben unvergesslich: Der Raketenrucksack von Los Angeles, das Drama um Jürgen Hingsen, unser Goldalbatros Michael Groß, Fechtgigantin Anja Fichtel, die ewigen Rivalen Boris Becker und Michael Stich triumphieren vereint auf rotem Sand in Barcelona, das Dreamteam, Muhammad Ali entzündet das olympische Feuer, Nord- und Südkorea unter einer Flagge – die Liste ist endlos. Diese Bilder stehen für Siegeswillen, Mut, Freundschaft und den unstillbaren Antrieb, alles zu geben.

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Als Ausrichter kann Berlin diese Momente für die nächste und übernächste Generation schaffen. Die Kraft, die daraus erwächst, ist unbezahlbar. Für die deutsche Olympiabewerbung gilt daher: Nicht dabei sein ist alles, sondern ausrichten muss das gemeinsame Ziel sein. In Berlin!

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