Fis-Chef Eliasch: Wechsel zu Georgien für Wiederwahl
Fis-Chef Eliasch: Nationenwechsel für Wiederwahl

Johan Eliasch, der umstrittene Präsident des Ski-Weltverbands Fis, sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert. Selbst in seinen Heimatländern ist er in Ungnade gefallen. Nun plant er einen skurrilen Nationenwechsel, um seine Wiederwahl zu sichern. Er wird künftig für Georgien antreten, wie aus Kreisen des Verbands verlautet.

Eliasch unter Beschuss

Der 63-jährige schwedisch-britische Milliardär steht seit seinem Amtsantritt im Jahr 2021 in der Kritik. Besonders sein Führungsstil und seine Entscheidungen stoßen auf Widerstand. Die US-Skirennläuferin Mikaela Shiffrin warf ihm jüngst mangelnde Ehrlichkeit vor. Auch andere Athleten und Funktionäre äußerten Unmut über seine Amtsführung.

Rückhalt schwindet

Eliasch, der sowohl die schwedische als auch die britische Staatsbürgerschaft besitzt, verliert zunehmend an Rückhalt. In Schweden und Großbritannien wird seine Arbeit scharf kritisiert. Um diesem Druck zu entgehen, hat er sich entschlossen, bei der kommenden Wahl für Georgien anzutreten. Das Land im Kaukasus ist ebenfalls Mitglied im Ski-Weltverband.

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Skurriler Nationenwechsel

Der Wechsel zu Georgien ist ungewöhnlich, da Eliasch keinerlei persönliche Verbindung zu dem Land hat. Insider vermuten, dass er sich dadurch bessere Chancen auf eine Wiederwahl erhofft. Die Fis-Wahl findet im Juni 2026 statt. Eliasch hat bereits angekündigt, erneut zu kandidieren.

Reaktionen auf den Wechsel

Die Reaktionen auf den Nationenwechsel sind gemischt. Während einige Funktionäre die Entscheidung als strategischen Schachzug sehen, kritisieren andere sie als undurchsichtig. Der Deutsche Skiverband (DSV) äußerte sich zurückhaltend. Man wolle die Entwicklung abwarten, hieß es in einer Stellungnahme.

Zukunft des Skisports

Die Kontroverse um Eliasch überschattet die Zukunft des Skisports. Viele fordern mehr Transparenz und eine Reform der Fis. Ob Eliasch mit seinem Nationenwechsel tatsächlich die Wiederwahl schafft, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung liegt bei den Mitgliedsverbänden.

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