Das Projekt „Moaville“ verwandelt ein altes Industriegebiet am Charlottenburger Verbindungskanal in Berlin in ein modernes Wohn- und Arbeitsquartier. Geplant sind zwei Hochhäuser, die das neue Viertel prägen sollen. Eine Visualisierung des Architekturbüros Grüntuch Ernst zeigt, wie die Türme aussehen könnten.
Vom Industrieareal zum Stadtteil
Das Entwicklungsareal „Am Neuen Ufer“ liegt im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und war lange Zeit von Gewerbe und Industrie geprägt. Nun soll dort ein gemischtes Quartier entstehen, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit vereint. Insgesamt sind rund 1.200 Wohnungen geplant, von denen ein Teil gefördert wird. Die Bauherrin, die BAUWERT AG, will auf dem 6,5 Hektar großen Gelände einen neuen Stadtbaustein schaffen.
Zwei Hochhäuser als Wahrzeichen
Besonders markant sind die beiden Hochhäuser, die bis zu 65 Meter hoch werden sollen. Sie sind Teil eines Ensembles, das auch niedrigere Gebäude und öffentliche Grünflächen umfasst. Die Architektur stammt vom Büro Grüntuch Ernst, das für seine nachhaltigen Entwürfe bekannt ist. Laut BAUWERT AG sollen die Türme nicht nur Wohnraum, sondern auch Büros und Gewerbeflächen bieten.
Nachhaltigkeit und Mobilität
Das Quartier wird nach ökologischen Kriterien entwickelt: Es sind begrünte Dächer, Photovoltaikanlagen und ein energieeffizientes Heizsystem vorgesehen. Zudem soll „Moaville“ an das Berliner Rad- und Fußwegenetz angebunden werden und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erhalten. Geplant ist auch eine Quartiersgarage, um den Autoverkehr zu reduzieren.
Die ersten Bauarbeiten sollen im Jahr 2027 beginnen. Die Fertigstellung des gesamten Quartiers ist für 2030 vorgesehen. Die BAUWERT AG rechnet mit Gesamtinvestitionen von rund 500 Millionen Euro. „Wir schaffen hier einen Ort, der Lebensqualität und urbane Dichte verbindet“, so ein Sprecher des Unternehmens.



