Garten-Gefahren: Diese Insekten können für Katzen zum Notfall werden
Garten-Gefahren: Diese Insekten sind riskant für Katzen

Katzen sind geborene Jäger. Sobald sie im Garten ein Krabbeltier entdecken, schlägt der Jagdinstinkt zu: Sie fixieren, lauern und schlagen blitzschnell zu. Was wie ein harmloses Spiel wirkt, kann jedoch gefährliche Folgen haben. Manche Insekten verursachen Schmerzen, allergische Reaktionen oder sogar lebensbedrohliche Beschwerden.

Spinnen, Käfer und Grashüpfer: Wie gefährlich sind sie?

In Deutschland ist das Risiko durch Spinnen gering. Arten wie Kreuz-, Wasser-, Dornfinger- oder Nosferatu-Spinnen können zwar beißen, die Symptome ähneln meist einem Bienen- oder Wespenstich. Möglich sind Schwellungen und Kreislaufprobleme, eine ernsthafte Gefahr besteht laut PETBOOK (das ebenfalls zu Axel Springer gehört) jedoch selten.

Größere Käfer sind nicht giftig, können aber im Hals stecken bleiben und Atemnot auslösen. Manche Katzen reagieren allergisch auf Mai- oder Junikäfer. Schwillt der Hals an, röchelt das Tier oder verweigert das Futter. Nach dem Verzehr von Käfern oder Ohrenkneifern kommt es gelegentlich zu Erbrechen, da Panzerbestandteile unverdaulich sind.

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Grashüpfer, Heuschrecken und Grillen sind ebenfalls nicht giftig. Ihre Widerhaken können sich jedoch im Maul oder Rachen verhaken und starke Schmerzen verursachen – bis hin zur Erstickungsgefahr.

Diese Krabbeltiere sind besonders gefährlich

Zu den größten Risiken zählen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Ihre giftigen Nesselhaare lösen selbst bei geringem Kontakt schwere Reaktionen aus: Hautreizungen, Augenprobleme, Atembeschwerden, Fieber sowie Schwellungen von Zunge, Hals und Rachen. Im schlimmsten Fall droht ein allergischer Schock.

Der schwarzblaue Ölkäfer gibt bei Gefahr ein Abwehrsekret ab, das ein Reiz- und Nervengift enthält. Die Folgen sind Hautreizungen, Ausschläge und Entzündungen. Stinkwanzen führen meist zu starkem Speichelfluss, bei empfindlichen Tieren auch zu Erbrechen oder Magen-Darm-Beschwerden.

Schwarze Ameisen gelten dagegen als harmlos. Rote Ameisen können beißen und Schmerzen, Juckreiz, Schwellungen oder allergische Reaktionen verursachen.

Bei diesen Symptomen sofort handeln

Besonders gefährlich sind Bienen-, Wespen- und Hornissenstiche. Vor allem Stiche im Maul, Hals oder Rachen können lebensbedrohlich werden, weil die Atemwege zuschwellen können.

Alarmzeichen sind Atemnot, Röcheln, Würgen, starker Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Futterverweigerung, Kreislaufprobleme oder auffälliges Verhalten. Zeigt die Katze solche Symptome, sollte sie schnell einem Tierarzt vorgestellt werden.

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