Potsdamer Stadthaus nach Sanierung zu klein: Belegschaft zieht 2028 ein
Potsdamer Stadthaus nach Sanierung zu klein

Die Belegschaft der Potsdamer Stadtverwaltung soll nach der Sanierung des Stadthauses an der Hegelallee im Jahr 2028 einziehen. Allerdings zeigt sich bereits jetzt, dass das Gebäude nach der Modernisierung zu klein sein wird. Dies geht aus einer Mitteilung des Hauptamtes unter Dezernent Dieter Jetschmanegg (SPD) an die Kommunalpolitiker hervor.

Sanierung und geplanter Umzug

Das Rathaus an der Hegelallee wird derzeit umfassend saniert. Ursprünglich war geplant, dass die Mitarbeiter bereits 2026 zurückkehren. Nun wurde der Termin auf 2028 verschoben. Die Kosten für die Sanierung sind auf rund 100 Millionen Euro veranschlagt, wie aus früheren Berichten hervorgeht. Die Stadtverwaltung hat jedoch noch nicht abschließend geklärt, wie der Umbau und die Modernisierung des gesamten Geländes finanziert werden sollen.

Platzmangel trotz Sanierung

Bereits vor der Sanierung war das Stadthaus zu klein für die wachsende Stadtverwaltung. Nach der Modernisierung wird sich dieses Problem weiter verschärfen, da die Belegschaft in den letzten Jahren gewachsen ist. Laut der Mitteilung des Hauptamtes reicht die Fläche nicht aus, um alle Mitarbeiter unterzubringen. Die Stadtverwaltung prüft daher, ob zusätzliche Flächen angemietet oder ein Neubau errichtet werden müssen.

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Finanzielle Unsicherheit

Die Finanzierung der weiteren Schritte ist ungewiss. Die Stadt Potsdam steht vor erheblichen Haushaltsproblemen. „Angesichts der angespannten Haushaltslage können wir derzeit keine konkreten Aussagen zur Finanzierung der weiteren Maßnahmen treffen“, erklärte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Die Kommunalpolitik fordert daher eine transparente Darstellung der Kosten und eine Priorisierung der Projekte.

Reaktionen aus der Politik

Die Mitteilung des Hauptamtes stieß in der Kommunalpolitik auf gemischte Reaktionen. Während die Koalitionsfraktionen Verständnis für die Verzögerungen zeigten, kritisierten die Oppositionsparteien die mangelnde Planungssicherheit. „Es ist nicht hinnehmbar, dass die Stadtverwaltung nicht sagen kann, wie es weitergeht“, sagte ein Vertreter der oppositionellen Fraktion. Die Stadtverwaltung betonte jedoch, dass die Sanierung des Rathauses Priorität habe und der Umzug 2028 fest eingeplant sei.

Ausblick

Die Stadtverwaltung will in den kommenden Monaten einen detaillierten Zeitplan für die weiteren Bauabschnitte vorlegen. Zudem sollen Lösungen für den Platzmangel erarbeitet werden. Ob dies durch Anmietungen, einen Neubau oder eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes geschehen wird, ist noch offen. Die Belegschaft hofft, dass die Planungen bald konkreter werden, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

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