Das Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg ist seit dem heutigen Morgen um 9.00 Uhr für Besucher geschlossen. Grund ist ein Brand in einem Schaltschrank, der die Wasseraufbereitung beeinträchtigt. Eine Sprecherin der Berliner Bäder-Betriebe erklärte, dass man noch nicht sagen könne, wann das Bad wieder geöffnet werde. Sobald Neuigkeiten vorliegen, werde man diese bekanntgeben.
Brandursache noch unklar
Die Ursache des Brandes wird derzeit geprüft. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken, da der Brand offenbar selbstständig erlosch oder gelöscht werden konnte. Das beliebte Freibad in Kreuzberg bleibt vorerst geschlossen, während die Reparaturarbeiten an der Wasseraufbereitung laufen.
Auch Columbiabad weiter geschlossen
Neben dem Prinzenbad ist auch das nahegelegene Columbiabad nach wie vor nicht geöffnet. Die Bäder-Betriebe gehen derzeit davon aus, dass das Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Planschbecken am 3. Juli öffnen können. Ursprünglich war die Wiedereröffnung bereits für den 18. Juni geplant. Grund für die Verzögerung ist ein fehlerhafter Bestellprozess bei der Beschaffung von Aktivkohle für die Wasserfilter der beiden großen Schwimmbecken. Die Aktivkohle ist essenziell für die Reinigung des Wassers, und die Verzögerung bei der Lieferung hat den Zeitplan durcheinandergebracht.
Besucher müssen sich also weiterhin gedulden, bis die Becken wieder nutzbar sind. Die Bäder-Betriebe arbeiten daran, die Probleme so schnell wie möglich zu beheben.



