Brustkrebs: Petra Thaller ließ beide Brüste entfernen und ging zwischen Chemos bergsteigen
Brustkrebs: Petra Thaller ließ beide Brüste entfernen

Petra Thaller, eine leidenschaftliche Sportlerin aus München, erhielt 2015 nach einer Expedition zum Höhenbergsteigen in Neuguinea die Diagnose Brustkrebs. Die gebürtige Münchnerin ließ sich beide Brüste entfernen und setzte ihre sportliche Karriere während der Chemotherapie fort. „Zwischen den Chemos war ich Bergsteigen“, sagt die heute 64-Jährige. Sie war am Wochenende als Rednerin auf der Berliner Yes!Con, Deutschlands größter Krebs-Convention.

Diagnose Brustkrebs: Petra Thaller kämpft sich zurück

Petra Thaller ist eine Sportskanone durch und durch. Seit ihrer Kindheit besteigt sie Berge, spielte unter anderem beim FC Bayern Basketball und arbeitete als Skilehrerin. „Sport und Bewegung liegen seit jeher in meiner DNA“, betont sie. Nach der Schockdiagnose Brustkrebs fiel sie nicht in ein Loch, sondern fand neuen Ansporn. „Ich wollte so schnell wie möglich wieder auf den Berg“, lacht sie.

Outdoor against Cancer: Hilfe für andere Betroffene

Während ihrer Krebstherapie lernte Petra viele Patientinnen kennen, die Ähnliches durchmachten. Sie erkannte, dass Bewegung und Natur in den Behandlungsplänen oft zu kurz kommen, aber für viele ein Gamechanger sein könnten. Daraufhin gründete sie die gemeinnützige Organisation Outdoor against Cancer, die internationale Programme anbietet. „Was mir Kraft gegeben hat, würde auch anderen helfen“, erklärt sie.

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Brustkrebs: Schon ihre Mutter erkrankte daran

Brustkrebs hat in Petras Familie eine Vorgeschichte: Bereits ihre Mutter erkrankte an der Krankheit. Trotz der erblichen Belastung und der eigenen schweren Diagnose ließ Petra sich nicht unterkriegen. Sie betont, wie wichtig Sport und mentale Stärke für den Heilungsprozess sind. Heute inspiriert sie mit ihrer Geschichte und ihrer Organisation weltweit Krebspatienten.

Ein Leben zwischen Chemotherapie und Gipfeln

Petra Thaller zeigt, dass eine Krebsdiagnose nicht das Ende eines aktiven Lebens bedeuten muss. Zwischen den Chemotherapien bestieg sie weiterhin Berge und blieb körperlich aktiv. „Ich wollte zeigen, dass man auch mit Krebs ein erfülltes Leben führen kann“, sagt sie. Ihre Erfahrungen teilt sie auf Vorträgen und in der Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten, um Bewegung als integralen Bestandteil der Krebstherapie zu etablieren.

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