Gewalt an Berliner Schulen: Mehrheit der Lehrkräfte sieht großes Problem
Gewalt an Berliner Schulen: Große Probleme

Berlin hat als erstes Bundesland eine umfassende Studie zum Thema Gewalt an Schulen in Auftrag gegeben. Das sogenannte Konflikt- und Gewaltbarometer untersucht nicht nur das Ausmaß, sondern auch die Ursachen von Konflikten. Der Senat will daraus Maßnahmen ableiten, um Schulen gezielt zu unterstützen. Die Ergebnisse sind alarmierend: Mehr als die Hälfte der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeitenden bewertet Gewalt und Konflikte an der eigenen Schule als großes oder sehr großes Problem. Zwei Drittel berichten von einer Zunahme der Gewalt seit der Corona-Pandemie. Besonders an Grundschulen habe die Konflikthäufigkeit deutlich zugenommen.

Vielschichtige Ursachen erfordern ganzheitliche Lösungen

Die Studie macht deutlich, dass es nicht die eine Ursache für Gewalt an Schulen gibt. Vielmehr handele es sich um ein vielschichtiges Problem, das pädagogische Expertise, Zeit und Empathie aller Beteiligten erfordert. Der Report zeigt die Dringlichkeit des Handelns auf: Es gehe nicht um einzelne Problemschulen, sondern um alle Schulen. Neben Pädagogen und Konzepten seien auch die Eltern gefragt, ihre Kinder bei der Bewältigung von Konflikten zu unterstützen. Viele Konflikte entstünden aufgrund von Problemen in den Familien, die sich auf das Verhalten der Kinder übertragen. Die Schule sei ein Spiegelbild der Gesellschaft, weshalb das Konflikt- und Gewaltbarometer auch eine gesellschaftliche Problemlage widerspiegele.

Polizei meldet Handgranatenfund im Wedding

Ein weiterer Vorfall unterstreicht die angespannte Sicherheitslage in Berlin: In der Nacht zu Montag ist vor einem Laden im Wedding nahe der Seestraße vermutlich eine Handgranate explodiert. Die Gewerkschaft der Polizei spricht von einer „Kampfansage“. Der Vorfall zeigt, dass Gewalt nicht nur in Schulen, sondern auch im öffentlichen Raum präsent ist.

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Verkehrsprobleme und Bauprojekte in Berlin

Auf der Stadtautobahn gibt es eine neue Baustelle, die am Montag zu erheblichen Staus führte. Der Verkehr staute sich zwischen der Abfahrt Schmargendorf und der Gradestraße. Die Ursachen und Details erläutert Jessica Pillatzki. Zudem ist die Zukunft des SEZ-Geländes in Friedrichshain ungewiss. Eine Initiative setzt sich für den Erhalt historischer Gebäude ein, doch eine Kostenschätzung von Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) macht Hoffnungen auf eine Sanierung zunichte.

Bußgeldeinnahmen durch Raser: Grüne fordern mehr Blitzer

Die Berliner Bußgeldstelle verzeichnet stattliche Einnahmen durch Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Grünen kritisieren jedoch, dass mit mehr Blitzern und Personal noch deutlich höhere Einnahmen möglich wären. Das Thema Raser beschäftigt die Stadt seit Langem.

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