Eine Schulklasse aus Bremen ist in den österreichischen Alpen in Bergnot geraten, nachdem ein plötzlich aufziehendes Gewitter die Gruppe überraschte. Die 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 17 bis 19 Jahren sowie drei Lehrkräfte waren von Jerzens im Pitztal zu einer Bergtour aufgebrochen, als das Unwetter sie zur Aufgabe zwang.
Notruf aus der Schutzhütte
Die Gruppe konnte ihren Weg entlang eines alpinen Wanderwegs nicht fortsetzen und suchte in einer Stützpunkthütte der Bergrettung Zuflucht. Aufgrund der unklaren Wetterlage und des schlechten Mobilfunkempfangs setzten die Lehrer schließlich einen Notruf ab. Die Polizei bestätigte, dass niemand verletzt wurde.
Rettung per Hubschrauber
Die Einsatzkräfte flogen die gesamte Gruppe mit einem Polizeihubschrauber aus. Die Aktion verlief ohne Zwischenfälle. Ein Sprecher der Polizei betonte, dass Gewitter in den Alpen eine ernsthafte Gefahr darstellen und Wanderer stets die Wettervorhersage prüfen sollten.
Hintergrund: Alpenunfälle im Sommer
Der sommerliche Ansturm auf die Alpen führt regelmäßig zu Unfällen. Bergretter warnen vor Leichtsinn: „Manche meinen wohl, die Bergrettung sei so eine Art Alpen-Pannendienst“, sagte ein Einsatzleiter. Die Bremer Schulklasse hatte Glück im Unglück – der Vorfall endete glimpflich.



